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02. Juni 2017 | GU

FPÖ-Hermann: Burkinis widersprechen unserer Badekultur!

Freiheitliche Gemeinderäte fordern landesweit Burkini-Verbote in Freibädern und Seen.

„Abgesehen von geltenden Hygiene- und Sicherheitsstandards ist der Burkini ein Symbol der Unterdrückung von Frauen und hat in unseren Bädern nichts verloren“, meint FPÖ-Landesparteisekretär Stefan Hermann. Deshalb werden die freiheitlichen Gemeinderäte überall in der Steiermark Dringlichkeitsanträge stellen, um ein Burkiniverbot in öffentlichen Bädern zu erwirken. „Entsprechende Regelungen können in den Badeordnungen verankert werden“, erklärt Hermann. 

Der Burkini ist eine zweiteilige Badebekleidung für Frauen, die außer Gesicht, Händen und Füßen den gesamten Körper bedeckt. Bedingt durch die starke Zuwanderung aus muslimischen Ländern in die Steiermark prägen auch Burkinis zunehmend das Bild heimischer Badeeinrichtungen. Die Freiheitlichen argumentieren ihre Initiative damit, dass abgesehen von geltenden Hygiene- und Sicherheitsstandards der Burkini auch der österreichischen Badekultur widerspricht. „In Österreich ist ein Burkini nicht üblich und sollte das auch niemals werden“, hält Hermann fest.

„Es existiert keine bundesweit einheitliche Regelung für das Tragen dieser Badebekleidung, aber Betreiber von Bädern können in ihren jeweiligen Badeordnungen festhalten, ob sie Burkinis erlauben oder nicht“, nimmt der freiheitliche Landesparteisekretär jene Gemeinden und Städte in die Pflicht, die Bäder betreiben. Bereits mehrere österreichische Bäder haben dahingehende Regelungen getroffen.

„Falsch verstandene Toleranz führt dazu, dass in Europa ein Frauenbild verbreitet wird, das nicht mit den Prinzipien einer aufgeklärten Gesellschaft vereinbar ist“, schließt Hermann.


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