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07. Juli 2017

FPÖ-Krusche: „Wir nehmen die Anliegen der Anrainer ernst!“

Verschubarbeiten in St. Michael werden Thema im Parlament – Freiheitliche bringen Anfrage an den selbsternannten „Steiermark-Minister“ Jörg Leichtfried ein.

Bereits vor zwei Jahren wurde durch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) der Verschub am Areal des Bahnhofes St. Michael in der Obersteiermark vom Nord- in den Südteil verlegt. Dies sorgt deshalb für massive Kritik, da im nördlichen Bereich des Bahnhofes deutlich weniger Anrainer entlang der Bahnstrecke leben als im Südteil, wo sich ein Wohngebiet befindet. Immerhin entsteht durch die Verschubarbeiten vor allem auch in den Nachtstunden enormer Lärm, der die Lebensqualität der betroffenen Bürger nachhaltig einschränkt. Die Freiheitlichen konfrontieren nun den zuständigen SPÖ-Minister Jörg Leichtfried im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage mit der Problematik. „Bisher haben weder der Verkehrsminister noch die ÖBB einen nachhaltigen Lösungsansatz im Sinne der Bevölkerung präsentiert. Die berechtigten Beschwerden der Anrainer aufgrund der unmittelbaren Lärmbelästigung müssen endlich ernst genommen werden“, so der Leobner FPÖ-Bundesrat Gerd Krusche.

 

Konkret wollen die Freiheitlichen wissen, welche Maßnahmen seitens des Ministeriums und der Bundesbahnen gesetzt werden, um gegen die derzeit untragbare Situation vorzugehen. Darüber hinaus sollen die gesamte Verlegung und die damit einhergehenden Kosten kritisch beleuchtet werden. „Die gesamte Vorgehensweise rund um die Umstrukturierung am Bahnhof St. Michael wirft eine Reihe an Fragen auf. Scheinbar dürften vor allem wirtschaftspolitische Interessen ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sein“, hält Krusche fest.

Die FPÖ erwartet sich zudem eine klare Stellungnahme des selbsternannten „Steiermark-Ministers“ Jörg Leichtfried. Bisher äußerte sich der steirische SPÖ-Nationalratsspitzenkandidat nur mit einem inhaltslosen und vermutlich standardisierten Ministeriumsschreiben zu Wort. „Durch unsere Anfrage wird SPÖ-Minister Leichtfried nun Rede und Antwort stehen müssen. Es wird sich zeigen, ob er die berechtigten Sorgen der betroffenen Bürger mit der notwendigen Ernsthaftigkeit behandelt“, schließt Krusche


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