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21. Jänner 2016 | Parlament, Asyl

FPÖ-Kumpitsch: „ÖVP-Versprechen nur Wahlkampfschmäh?“

Was Versprechen der Bundesministerin Wert sind, sieht man am Beispiel Semmering.

Aus einer Anfragebeantwortung der Innenministerin geht hervor, dass in der Asylunterkunft Steinhaus am Semmering mit Stand Dezember 2015 nur männliche Asylwerber untergebracht sind. Fast alle der 213 Bewohner sind zwischen 15 und 18 Jahre, 77 Prozent kommen aus Afghanistan. „Das sind definitiv zu viele Fremde für einen Ortsteil mit nur 600 Einwohnern“, kritisiert FPÖ-Nationalratsabgeordneter Mag. Günther Kumpitsch.


Ziemlich genau vor einem Jahr hat die Bundesministerin noch eine Entlastung versprochen. In einem Schreiben sicherte sie dem damals zuständigen Landesrat Schrittwieser eine Reduzierung auf maximal 80 Personen zu. Außerdem wurde eine baldige Schließung dieser Einrichtung in Aussicht gestellt. „Mittlerweile ist klar, dass dieses Schreiben nichts anderes als ein Wahlkampfschmäh war. Die Versprechen wurden nicht annähernd umgesetzt“, zeigt sich Kumpitsch empört darüber, wie schamlos die Bevölkerung getäuscht wurde.


Diese jungen, männlichen Asylwerber sorgten auch schon im vergangen Jahr für Schlagzeilen! „Rauferei unter Asylwerbern wegen eines Drogenpäckchens“ berichtete die Kleine Zeitung am 05.11.2015. Die Folge waren fünf verletze Personen. „Angesichts der bereits vorgefallenen Delikte und der offensichtlichen Hilfs- und Planlosigkeit unserer Ministerin sind weitere ‘kriminelle Einzelfälle’ nur eine Frage der Zeit“, zeigt sich Kumpitsch betroffen.

Verwundert ist Kumpitsch über die Tatsache, dass hier ausschließlich Männer, und zum Großteil Afghanen, einquartiert wurden. Er fragt sich: ,,Wo die angeblich so zahlreichen Familien und Frauen untergebracht sind, die immer von den anderen Fraktionen hervorgestrichen werden?“


Bei 213 jungen Burschen, die sicher auch sexuelle Bedürfnisse haben, ist Kumpitsch besorgt um die Sicherheit dieser Gemeinde. Der Freiheitliche fordert daher die Umsetzung des Versprechens der Bundesministerin, eine sofortige Reduzierung auf maximal 80 Personen in der Asylunterkunft. „Dies sind wir den Bürgern dieser Gemeinde schuldig“, schließt Kumpitsch.


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