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19. Jänner 2016 | Land- und Forstwirtschaft

FPÖ-Kunasek: „Die ÖVP hat offenbar massive Informations- und Erinnerungslücken!“

Volkspartei verdrängt Abstimmungsverhalten zu freiheitlichen Anträgen. ÖVP-Lackner wird künftig zu Pressekonferenzen der FPÖ eingeladen.

Die FPÖ beantragte bereits im September letzten Jahres ein klares Bekenntnis des Landtags gegen TTIP und die wirtschafts- und bauernfeindlichen Russland-Sanktionen. SPÖ und ÖVP lehnten die Anträge ab und zeigten sich nicht einmal bereit, im Rahmen einer Enquete über die Probleme der heimischen Landwirte zu diskutieren. „VP-Agrarsprecher Karl Lackner hat einmal mehr die Doppelbödigkeit seiner Partei unter Beweis gestellt. Im Wissen, dass die Russland-Sanktionen eine enorme Belastung für die Bauernschaft darstellen, unterstützte er mit seinem Abstimmungsverhalten im September die ÖVP-PRO-Russlandsanktionen-Bundeslinie und ließ die steirischen Bauern eiskalt im Stich“, so Kunasek zum Zick-Zack Kurs der ÖVP.

„Künftig  werden wir ÖVP-Landtagsabgeordneten Lackner zu den agrarpolitisch relevanten Pressekonferenzen der FPÖ einladen, um etwaigen Erinnerungs- und Informationslücken bei ihm und seiner Fraktion vorzubeugen. Außerdem könnte er bei diesen Terminen lernen, wie sich vernünftige Agrarpolitik darstellt“, kommentiert Kunasek das offenbar vorherrschende Aufmerksamkeitsdefizit des ÖVP-Mandatars.

Der heutige Sitzungsverlauf stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass die FPÖ die einzige Partei ist, die als verlässlicher Partner für die heimische Landwirtschaft auftritt. „Die Wortmeldungen der ‚schwarzen‘ Abgeordneten waren an Unglaubwürdigkeit kaum zu übertreffen. Einerseits versuchen sie den Schein, echte Bauernvertreter zu sein, zu wahren, andererseits ließen sie in der Vergangenheit bei jeder Abstimmung diese Berufsgruppe fallen. Besonders LAbg. Karl Lackner steht sinnbildlich für dieses falsche Spiel der ÖVP“, erklärt Kunasek.


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