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06. April 2017

FPÖ-Kunasek: „Wer den ländlichen Raum wirklich stärken will, sperrt keine Schulen zu!“

Freiheitliche üben erneut scharfe Kritik an sogenannter „Pflichtschul-Strukturreform“; Expositurklassen wären die Lösung.

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung weiteren Schulschließungen zugestimmt. Die Volksschulen Hieflau, Rachau, St. Johann/Tauern und St. Blasen werden zugesperrt. „Eine Schande, dass man sich selbst als ‚Zukunftspartnerschaft‘ bezeichnet und gleichzeitig Schulen schließt“, meint Mario Kunasek, Landesparteiobmann der FPÖ Steiermark.

Mit dem heutigen Tag setzt die schwarz-rote Landesregierung ihre unsägliche Ausdünnungspolitik im ländlichen Raum fort. Aus freiheitlicher Sicht müssen die Schließungen mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen verhindert werden. „Vor allem ländliche Kleinschulen mit geringen Schülerzahlen weisen ein hohes Unterrichtsniveau auf, da die Lehrkraft individuell auf die einzelnen Schüler eingehen kann. Die Schließung eines Schulstandortes ist zudem ein schwerer Schlag für die betroffenen Regionen, weil eine zentrale Infrastruktureinrichtung unwiederbringlich verloren geht“, findet der freiheitliche Klubobmann klare Worte.

„Wer den ländlichen Raum wirklich stärken will, sperrt keine Schulen zu. Wir erwarten uns konkrete Lösungen, um die Schulstandorte zu erhalten!“, so Kunasek. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass das Zusperren von Schulen keine Einsparungen bringen würde. Laut Kunasek wäre die Einrichtung sogenannter „Expositurklassen“ ein gangbarer Weg gewesen, die Standorte zu erhalten.


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