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22. Jänner 2016 | Asyl

FPÖ-Kunasek/Hermann: Klares NEIN zu Flüchtlingskrankenanstalt in Graz-Umgebung!

FPÖ erteilt den Plänen, eine Flüchtlingskrankenanstalt auf der Liegenschaft des ehemaligen Fliegerhorsts Nittner zu errichten, eine klare Absage.

Laut Medienberichten gibt es Überlegungen, im nördlichen Bereich des einstigen Fliegerhorsts Nittner eine Flüchtlingskrankenanstalt, also eine Art Feldlager für die Erstversorgung, zu errichten. FPÖ-Landesparteisekretär Stefan Hermann, Vizebürgermeister der unmittelbar betroffenen Marktgemeinde Feldkirchen bei Graz, erteilt den Plänen eine klare Absage: „Die Region leidet überproportional unter dem Asylchaos. Irgendwann muss Schluss sein.“ Landesparteiobmann Mario Kunasek stößt ins selbe Horn: „Den Steirern reicht es! Ein weiteres Lager, neben Unterpremstätten und Feldkirchen, wäre für die Bürger in der Umgebung eine Katastrophe!“

Wie den Medien zu entnehmen ist, gibt es Pläne, am einstigen Fliegerhorst Nittner im Bezirk Graz-Umgebung eine Flüchtlingskrankenanstalt zu errichten. Es soll sich um eine Art Feldlager für die Erstversorgung handeln. Eine Umwidmung seitens der Gemeinde wäre dafür nicht notwendig.

Hermann: „Alleine die Überlegung ist ein Schlag ins Gesicht der Anrainer“
Feldkirchen bei Graz, Kalsdorf und Unterpremstätten seien durch die bestehenden Großunterkünfte bzw. Transitquartiere bereits massiv belastet, erklärt Hermann. Ein zusätzliches Lager wäre laut dem Freiheitlichen eine absolute Katastrophe. Der Vizebürgermeister von Feldkirchen erklärt, dass die Gemeinde bis jetzt nichts von diesem Projekt gewusst hat, was sinnbildlich für die Informationspolitik des Landes ist. „Wie kommen unsere Bürger dazu, die verfehlte Asylpolitik von Bund und Land ausbaden zu müssen?“, so Hermann, der massiven Widerstand auf allen Ebenen ankündigt.

Kunasek: „Das Boot ist voll“
„Auf der einen Seite spricht sich die Landesregierung gegen Großquartiere aus, auf der anderen Seite oktroyiert man einer ohnehin bereits überproportional belasteten Region eine weitere Massenunterkunft auf“, schüttelt Kunasek den Kopf. „Wir werden entschieden gegen dieses unfassbare Vorgehen auftreten und nehmen Bundes-, Landes- und Gemeindepolitiker gleichermaßen in die Pflicht“, schließt Kunasek.


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