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27. November 2017

FPÖ-Mayer: Kommission unbelehrbar bei erneutem Anlauf zur Zulassung von Glyphosat

FPÖ fordert weiterhin ein Sofortverbot auf nationaler Ebene

Der Berufungsausschuss des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCo-PAFF) der Europäischen Kommission entscheidet heute über die Neuzulassung von Glyphosat. Laut dem freiheitlichen EU-Abgeordneten, Georg Mayer, besteht die Gefahr einer Zustimmung von Frankreich und Deutschland, sollte sich die Kommission zu einer Neuzulassung auf drei Jahre durchringen, da sich diese Länder bisher enthalten haben. „Das Versteifen auf die Notwendigkeit einer Übergangsfrist seitens der Kommission, egal ob für drei oder fünf Jahre, bleibt aber vollkommen fahrlässig“, meinte Mayer und verwies auf eine Studie, die letzte Woche auf die erheblichen Gefahren des Pflanzengiftes hinwies. „Über die bisher bekannten Risiken des Einsatzes des Pflanzenschutzmittels für den Menschen hinaus, hat diese Studie auf die erheblichen Gefahren für Nutztiere und damit in weiterer Folge für den Konsumenten hingewiesen“, so der freiheitliche Abgeordnete.

Sollte es wiederum zu keiner Entscheidung für oder gegen eine erneute Zulassung kommen, hätte die Kommission nach wie vor die Möglichkeit, die Zulassung allein vorzunehmen. „Die Zeitschrift Ökotest hat in 15 von 20 untersuchten Teesorten Rückstände des Totalherbizids nachgewiesen, seit Jahrzehnten ist die Zahl unserer Insekten und Singvögel rückläufig, wofür manche Wissenschafter auch Glyphosat verantwortlich machen“, betonte Mayer. Er fordert daher erneut ein Sofortverbot von Glyphosat, notfalls auch im Alleingang Österreichs.


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