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01. Februar 2018

FPÖ-Meißl: „Bestmögliche Krebsbehandlung für ALLE Steirer sicherstellen!“

Freiheitliche konfrontieren Landesrat Drexler mit Missständen im Bereich der Versorgung heimischer Krebspatienten.

Seit Jahren kritisieren Experten, dass es bei der Behandlung von Krebspatienten immer wieder zu Versorgungsengpässen kommt. Die Verantwortlichen der steirischen Spitalsgesellschaft und die schwarz-rote Landesregierung versuchten stets, derartige Befürchtungen durch Hinweise auf die bereits gesetzten Maßnahmen zu zerstreuen. Angesichts der Veröffentlichung von Erkenntnissen eines Rohberichts des Landesrechnungshofes scheinen die erfolgten Schritte keineswegs ausreichend gewesen zu sein, um eine flächendeckende Versorgung sicherstellen zu können. „Die durchgesickerten Feststellungen des Landesrechnungshofes belegen offensichtlich, welche fatalen Auswirkungen die schwarz-roten Versäumnisse der Vergangenheit auf die heutige Gesundheitsversorgung in der Steiermark haben. Wir werden in der Causa jedenfalls hartnäckig bleiben und ÖVP-Landesrat Christopher Drexler befragen, wie er die Sünden der Vergangenheit zu beheben gedenkt“, erklärt FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Arnd Meißl.

Beispielsweise sollen laut vorliegenden Informationen die steirischen Krankenanstalten, trotz entsprechender Vorgaben, lange Zeit über zu wenige Linearbeschleuniger verfügt haben. Zudem wurde in Leoben die Strahlentherapie erst letztes Jahr eröffnet, obwohl dies eigentlich für 2009 geplant gewesen sei. Besonders erschreckend ist, dass aufgrund jahrelanger Versäumnisse die Dienstpläne offenbar zeitweise nicht mehr eingehalten werden können. All dies führe zu längeren Wartezeiten für die Patienten. Dem Vernehmen nach soll die durchschnittliche Wartezeit auf einen lebensnotwendigen Behandlungsplatz mehrere Monate betragen. „Aufgrund des jahrelangen Ignorierens des Ärztemangels ist die Situation in verschiedenen Regionen mittlerweile untragbar geworden. Die steirische Politik ist mehr denn je gefordert, in Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung, dem Medizinermangel proaktiv entgegenzuwirken“, betont Meißl.

Die Freiheitlichen werden im kommenden Landtag mittels einer mündlichen Befragung den zuständigen ÖVP-Landesrat Christopher Drexler mit der Thematik konfrontieren. Immerhin ist er seit knapp vier Jahren für die steirische Versorgungslandschaft verantwortlich. Auch wenn viele der aktuellen Probleme bereits vor dieser Zeit entstanden sind, so liegt es doch in erster Linie an ihm, die gegenständlichen Missstände bei der Versorgung von Krebspatienten zu beheben. „Gesundheitslandesrat Drexler wird der steirischen Bevölkerung im Landtagsplenum Rede und Antwort stehen müssen, weshalb die offenkundigen Missstände derart lange nicht behoben wurden“, schließt Meißl.  


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