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01. Februar 2016

FPÖ-Moitzi: „Jugendförderung gehört völlig neu ausgerichtet!“

FPÖ beantragt Haftpflicht- und Unfallversicherung für Ehrenamtliche

Im Rahmen der morgigen Ausschusssitzung beantragen die Freiheitlichen eine deutliche Reduzierung der Fördermittel für die „Offene Jugendarbeit“ und eine massive Stärkung der verbandlichen Organisationen. Bei einem Gesamtbudget von 6,5 Millionen Euro werden derzeit rund 92 Prozent der Geldmittel für die „Offene Jugendarbeit“ bereitgestellt und lediglich acht Prozent kommen den über 140.000 Mitgliedern der Jugend- und Kinderorganisationen, die im Landesjugendbeirat vertreten sind, zu Gute. Zudem fordert die FPÖ eine Haftpflicht- und Unfallversicherung für Ehrenamtliche nach dem Vorbild des bereits existierenden Modells in Vorarlberg. „Das Ungleichgewicht im Förderbereich ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Trägervereine der „Offenen Jugendarbeit“ oftmals gesellschaftspolitische Wegbereiter für linksgerichtete Phantasietheorien sind. Nicht umsonst fließen unter dem Deckmantel der Jugendförderung zig Millionen an ISOP und andere dubiose Einrichtungen“, so Jugendsprecherin LAbg. Liane Moitzi.

Die Förderungen des Landes Steiermark in der Kinder- und Jugendarbeit gliedern sich in zwei große Bereiche. Die Offene Jugendarbeit (OJA) findet vor allem in Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafés und anderen Einrichtungen sowie im öffentlichen Raum statt und soll jungen Menschen die Möglichkeit bieten, fachlich begleitete Angebote in Anspruch zu nehmen. Die aus freiheitlicher Sicht zentrale Säule der Kinder- und Jugendarbeit ist jedoch die Verbandliche  Jugendarbeit (VJA). Dieser Bereich der Jugendarbeit findet in Vereinen und Verbänden statt und stellt im ländlichen Raum einen elementaren Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens dar.  „Die finanzielle Aufteilung der Landesmittel muss völlig neu geregelt werden. Die Verbandliche Jugendarbeit ist derzeit massiv benachteiligt, in diesem Zusammenhang sollte auch die strategische Ausrichtung des Landes unter Einbeziehung aller im Landtag vertretenen Parteien grundlegend überarbeitet werden“, erklärt Moitzi.

Haftpflicht- und Unfallversicherung für Ehrenamtliche als Zeichen der Anerkennung!
Während die Stadt Graz bereits seit 2012 alle Ehrenamtlichen versichert und man von nur geringen Kosten spricht, erweist sich das Land Steiermark weiterhin als beratungsresistent. „Es wäre ein Zeichen der Wertschätzung, wenn sich die Landesregierung endlich dazu durchringen könnte, den großen Arbeitseinsatz der ehrenamtlich Tätigen mit einem Versicherungsschutz entsprechend zu unterstützen“, so Moitzi abschließend.


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