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01. Februar 2018

FPÖ-Staller: „Leuchtturmprojekt für begabte Schüler in der Steiermark“

Freiheitliche setzen sich für die Einrichtung einer Schule für besonders Begabte in der Steiermark ein.

Aufgrund der Versäumnisse seitens Rot und Schwarz in der Bildungspolitik ist Begabungs- und Begabtenförderung in den letzten Jahren immer weiter in den Hintergrund der bildungspolitischen Diskussion gerückt. Dabei ist die Förderung von begabten Schülern ein wichtiger Ansatz, um Talente sichtbar zu machen und Schüler bestmöglich in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen. Die FPÖ brachte in der letzten Ausschusssitzung einen entsprechenden Antrag ein, der nun zur Stellungnahme bei SPÖ-Bildungslandesrätin Ursula Lackner liegt. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich der Bundesregierung als Partner für die Erarbeitung eines Konzepts für Hochbegabtenschulen anzubieten sowie die Steiermark für die Einrichtung einer solchen Schule zu bewerben. „Gerade die Steiermark als Wissenschafts- und Forschungsstandort ist das ideale Bundesland, um sich für die Ersteinrichtung einer entsprechenden Institution zu bewerben. Damit sollen begabte Schüler einerseits gezielt gefördert sowie andererseits auch ausreichend gefordert und angespornt werden, um ihre Talente bestmöglich zu entwickeln“, erklärt FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Hedwig Staller.

Begabtenförderung bezieht sich auf die spezielle Förderung von Schülern mit besonders hohen Potenzialen und überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit. Im Regierungsprogramm bekennt man sich klar dazu, Talente besser zu fördern und zu begleiten. Neben der Erarbeitung und Umsetzung einer Begabtenförderungsstrategie spricht man sich, nach dem Vorbild der „Sir-Karl-Popper-Schule“ in Wien, für die Einrichtung von Schulen für besonders begabte Schüler in allen Bundesländern aus. „Die FPÖ setzt sich aktiv für das Gelingen eines bildungspolitischen Leuchtturmprojekts in der Steiermark ein. Mit einer Bildungsstätte für besonders begabte Schüler könnte die Grüne Mark neben Wien eine Vorreiterrolle einnehmen. Nun ist die zuständige SPÖ-Landesrätin Ursula Lackner gefordert, sich aktiv an die Bundesregierung zu wenden, um ein solches Projekt in der Steiermark zu realisieren“, so Staller abschließend.


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