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20. März 2017 | MT

FPÖ-Zanger: Der Schleiertanz der Bundesregierung

Während die immer wieder als „neutral und fortschrittlich“ bezeichnete Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, die IGGiÖ, nunmehr muslimischen Frauen dazu rät, ein Kopftuch zu tragen, vollführen die Regierungsparteien seit Wochen vorausschauend auf das Osterfest weniger einen Eiertanz, als mehr einen Schleiertanz. Während das Islamgesetz, aber auch das Integrationsgesetz zahnlose Tiger sind, verteidigen Minister Kurz und Staatssekretärin Duzda weiterhin ihre Themenverfehlungen.

Das Kopftuch ist ein klares Symbol des politischen Islam und daher ist ein Kopftuchverbot in allen österreichischen Bildungseinrichtungen mit Öffentlichkeitsrecht vom Kindergarten bis zu den Universitäten als erster Schritt unumgänglich. Schließlich hat dies sogar der türkische Staatsgründer Atatürk erkannt und vor über 100 Jahren die Bedeutung und die Symbolik der Kopftücher hinterfragt.

Nur mit jener Vertretung zu verhandeln, die muslimischen Frauen noch ausdrücklich dazu rät, sich zu verschleiern, ist von Grund auf die falsche Basis für ein Islamgesetz. Vielmehr sind hier jene Verbände einzubeziehen, die einen liberalen und westlichen Islam leben, die unterdrückende Symbole wie das Kopftuch ablehnen und von einer Gleichberechtigung von Mann und Frau ausgehen. Die politische Einflussnahme ausländischer Staaten über genau diese IGGiÖ ist mittlerweile außer Streit gestellt und so wurden ÖVP-Kurz und SPÖ-Duzda bei ihrem glücklosen Versuch, ein Islamgesetz niederzuschreiben, als Marionetten ausländischer Polit-Größen missbraucht.

Der politische Islam ist in Österreich unerwünscht – und damit auch seine Agitation! Dass in den letzten Wochen viel über Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Europa diskutiert wurde zeigt deutlich, dass die untätige Regierungsbank in den vergangenen Jahren dazu beigetragen hat, dass sich immer mehr Parallelgesellschaften bilden. Steht man den westlichen Werten entgegen und noch schlimmer, will man dieses europafeindliche Weltbild auch noch verbreiten: Gerne in der eigentlichen Heimat, aber nicht bei uns in Österreich!


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