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10. April 2017

FPÖ-Zanger: Was ich von einer Armlänge Abstand halte – Teil 2

„Um nahtlos an meine Ausführungen der vergangenen Woche anzuschließen eines vorweg: Ich bin gläubig, aber nicht religiös. Ich wurde weder katholisch, noch protestantisch erzogen und habe mittlerweile (nach dem Studium der Religionswissenschaft) erkannt, dass ich mich mit keiner der gängigen Religionen soweit identifizieren kann, um sie zu leben. Dennoch respektiere ich andere Religionen und sehe in vielen Riten und Bräuchen, aber auch in den Heiligen Schriften, zahlreiche faszinierende Element. Europa ist historisch bedingt christlich-abendländisch geprägt. Tatsache. Darum hängen auch Kreuze in Schulklassen. Noch zumindest. Will man nun in einem solchen Land Zuflucht – also ASYL – haben, sollte man sich doch soweit assimilieren, eine gesunde Portion Respekt vor dieser „anderen Kultur“ zu haben. Machen wir im Urlaub ja auch. Kein Tourist wird eine Moschee mit Sandalen und Hot Pants betreten dürfen. Und als Tourist bin ich immerhin Geldgeber und in absehbarer Zeit wieder außer Landes.

Nun will man etwas von diesem Land, vornehmlich natürlich monetäre Leistungen, und ist nicht bereit, im Gegenzug etwas zurückzugeben. Die Konsequenz daraus ist leicht zu ziehen: Es gibt keine. Zumindest noch nicht – leider! Der österreichische Sozialstaat toleriert Fehlverhalten und verschließt die Augen vor Rechtsbrüchen. Wahrscheinlich auf lange Sicht besser, wir passen uns denjenigen an, die zuwandern: Verschleiern neuzeitliche Plastiken und verhängen Rubens-Gemälde von nackten Frauen, damit sich auch nur ja niemand in seiner religiösen Ehre gekränkt fühlt. Respekt ist es nämlich, predigen Grüne und andere Sozialfälle immer wieder. Wer bringt aber wem nun nicht den geringsten Funken Respekt entgegen und wer übertreibt es wiederum ins andere Extrem?

Wenn ich nun eine Armlänge Abstand halten soll zu jenen männlichen Zuwanderern, die in meine Heimat kommen, die in unseren Freibädern von ihrem Testosteronspiegel übermannt Kinder begrapschen und Frauen belästigen, ist das noch ein naiver, gut gemeinter Ratschlag oder einfach ein Beweis für die Herkunft aus völlig bildungsfernen Schichten? Glauben Sie mir, eine Armlänge reicht mir gar nicht, liebend gerne halte ich noch viel mehr Abstand zu solchen „ach so armen, traumatisierten“ Männern, die über ihre vielen schrecklichen Erlebnisse am besten mit öffentlichem Onanieren oder anderer Kriminalität hinwegkommen. Natürlich gibt es auch Fälle von Menschen, die nach schlimmen Erlebnissen wirklich unsere Hilfe brauchen – dennoch kann und muss ein kulturell-unabhängiger Grundcharakter vorausgesetzt werden, nämlich einen fremden Rechtsstaat zu respektieren.“ … Fortsetzung folgt in der nächsten Woche!


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