Alexis Pascuttini & Stefan Hermann:

Autofreie Innenstadt ist ein wirtschaftspolitischer Tiefschlag der linken Rathauskoalition

FPÖ stellt sich an die Seite der Grazer Wirtschaftstreibenden und gegen die Verbotsfantasien der grünen Vizebürgermeisterin.

Die Grazer Innenstadtwirtschaft hat schon seit längerem ein Problem. Nicht nur durch die stark gestiegenen Mieten und die Konkurrenz durch die stadtnahen Einkaufszentren leiden die Betriebe. Dem nicht genug, setzt die linke Rathauskoalition mit der Umsetzung ihrer autofreien Innenstadt zum finalen Todesstoß für die Wirtschaftstreibenden an.

„Die Folge wird eine weitere Standortverlegung oder die Schließung von Betrieben sein. Eine immer unattraktiver werdende Innenstadt wird auch negative Auswirkungen auf den Stadttourismus haben und der ganze Wirtschaftsstandort Graz wird darunter leiden. Tausende Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen werden am Altar der Klimahysterie geopfert. Der FPÖ-Gemeinderatsklub wird daher in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Dringlichen Antrag gegen die Pläne einer autofreien Innenstadt einbringen und sich auch durch eine Unterschriftenaktion Unterstützung durch die Wirtschaftstreibenden holen“, so der Grazer FPÖ-Klubobmann Alexis Pascuttini.

FPÖ-Landesparteisekretär LAbg. Stefan Hermann verurteilt die wirtschafts- und autofahrerfeindlichen Pläne der Grazer Koalition ebenfalls auf das Schärfste. „Durch die Einführung von Fahrverboten und Sperrzonen fügt die linkslinke Stadtregierung der Grazer Innenstadt massiven Schaden zu. Die schwerwiegenden Auswirkungen dieser völlig realitätsfremden Verbotsfantasien der grünen Vizebürgermeisterin Schwentner werden sich bald bemerkbar machen. Die Abwanderung zahlreicher Unternehmer und die Schwächung des Wirtschafts- und Tourismusstandortes können nicht das Ziel einer Stadtregierung sein. Die FPÖ wird jedenfalls weiter gegen die Pläne der linken Rathauskoalition auftreten“, so Hermann, der auf einen zuletzt im Landtag eingebrachten Antrag verweist: „Unser Antrag gegen die Umsetzung dieser autofreien Innenstadt wurde in der letzten Sitzung des Infrastrukturausschusses bedauerlicherweise nicht inhaltlich behandelt, sondern lediglich zur Stellungnahme an das zuständige Regierungsmitglied geschickt. Es bleibt abzuwarten, ob sich SPÖ-Verkehrslandesrat Anton Lang gegen die irrwitzigen Pläne der dunkelrot-grün-roten Koalition ausspricht, oder ob er seinem Parteikollegen Ehmann in der Stadtregierung die Mauer macht. Immerhin hat Lang in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er weder Einschränkungen noch gänzliche Fahrverbote mittragen wird“, so Hermann abschließend.

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