Erste Auswirkungen der linkslinken Grazer Stadtregierung auf Umlandgemeinden spürbar!

Neue Grazer Regierungskoalition würgt Entwicklung eines Business-Parks am Flughafen Graz ab – Freiheitliche sehen Standortentwicklung in Gefahr.

Im Rahmen der gestern stattgefundenen Sitzung des Grazer Gemeinderates wurde ein Dringlicher Antrag des Grünen Klubobmannes Karl Dreisiebner angenommen, der erstmals die Auswirkungen der dunkelrot-grün-roten Stadtregierung auf die Umlandgemeinden spürbar macht. Konkret handelt es sich dabei um einen Beschluss, der die Mitglieder des Stadtsenats verpflichtet, dass keine Grundstücksveräußerungen und -verwertungen ohne begleitende transparente politische Diskussion und Bewertung vorangetrieben werden. Dreisiebner zielt damit auf die Pläne des Flughafens Graz ab, in Feldkirchen bei Graz einen Business-Park mit Flughafen und Autobahnanschluss voranzutreiben. „Wenn der Klubobmann der Grazer Grünen diese Flächenerschließungen als ‚Schönen von pandemie-bedingt schwächelnden GmbH-Bilanzen‘ bezeichnet, ist klar, wohin die Reise mit den neuen Regierern im Grazer Rathaus in den kommenden Jahren gehen wird“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann und Vizebürgermeister von Feldkirchen bei Graz LAbg. Stefan Hermann. „Das unfassbare ist, dass Dreisiebner in seiner Antragsbegründung den Wert und das Potential dieser Flächen für die Entwicklung des Flughafens und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes im Süden von Graz durchaus erkennt und dennoch seine fehlgeleiteten ideologischen Vorstellungen über die Interessen der Kommunen und der Bevölkerung stellt“, so Hermann weiter, der die Regierungsparteien zur Raison ruft. „Anstatt die Entwicklung von Gesellschaften in Stadteigentum und den unmittelbar damit in Zusammenhang stehenden Gemeinden aus ideologischem Geltungsdrang zu hemmen und damit langfristig zu gefährden, sollte man sich die ehrliche Frage stellen, was für den Flughafen Graz und den Wirtschaftsstandort Steiermark das Beste wäre“, so der freiheitliche Bezirksparteiobmann.

FPÖ-Pascuttini: „Folgen auch für die Holding Graz“
Für den FPÖ-Klubobmann im Grazer Gemeinderat Alexis Pascuttini hat dieser Beschluss aber auch weitreichende Konsequenzen für die Holding Graz. „Hier wird die Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit der Holding Graz massiv beschnitten. Ein am Markt tätiger Konzern wird an das Gängelband einer linken Stadtregierung genommen. Entscheidungen der Holding, die zum Wohl der Grazer Bürger getroffen werden, werden damit verunmöglicht oder auf unbestimmt Zeit verschoben“, so Klubobmann Alexis Pascuttini.

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