Mario Kunasek:

LH Schützenhöfer muss Bürgermeister zum Rücktritt auffordern!

Freiheitliche empört über dreiste Ausreden des Gamlitzer Bürgermeisters; Vordrängeln bei Impfungen als Sittenbild amoralisch agierender Ortskaiser; Freiheitliche fordern klare Worte des Landeshauptmannes.

Die gestern bekannt gewordenen Fälle von zwei steirischen Bürgermeistern, die sich bei der Impfung vorgedrängelt hatten, sorgten in der gesamten Steiermark für massive Empörung. Besonders die dreisten Ausreden des Gamlitzer Bürgermeisters, dass er die Impfung aufgrund seiner Teilnahme an Geburtstagsfeiern im Pflegeheim benötige, sind an Schamlosigkeit und Amoralität kaum zu übertreffen. Vor diesem Hintergrund fordert der freiheitliche Landesparteiobmann Mario Kunasek heute klare Worte des ÖVP-Chefs und Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer. „Diese beiden Bürgermeister sind rücktrittsreif. Sie haben ihre Position als Ortschefs ausgenutzt, um schnellstmöglich eine Impfung zu ergattern. Wenn man das Amt des Bürgermeisters dafür missbraucht, sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen, dann ist man moralisch und menschlich nicht dafür qualifiziert diese Funktion auszuüben. Ich fordere Landeshauptmann Schützenhöfer deshalb auf, die beiden betroffenen Bürgermeister sofort zum Rücktritt zu bewegen. Alles andere wäre eine Verhöhnung jener gefährdeten Personengruppen, die sich rasch impfen lassen möchten. Die Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß wird uns darüber hinaus in einer Anfrage beantworten müssen, ob es zu weiteren Fällen kam, wo sich Bürgermeister in unlauterer Art und Weise eine Impfung erschlichen haben. Ebenso hat die Landesrätin dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig ein reibungsloser Ablauf der Impfaktion gesichert ist und derartige Verfehlungen nicht mehr vorkommen“, so FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek abschließend.

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