Stefan Hermann & Alexis Pascuttini:

LH-Stv. Lang entlarvt Grazer Verkehrspläne als Luftschloss!

Freiheitliche richten Dringliche Anfrage zu ÖV-Plänen in Graz an Landeshauptmann-Stellvertreter Lang und fordern, ländliche Gebiete für Grazer Projekt nicht zu benachteiligen.

FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter LAbg. Stefan Hermann richtete im Rahmen der heutigen Landtagssitzung eine Dringliche Anfrage zu den Ausbauplänen des öffentlichen Verkehrs in der Landeshauptstadt Graz an Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang. Das von der dunkelrot-grün-roten Rathauskoalition präsentierte Expertenpapier verlangt in allen Varianten des Ausbaus massive Investitionen rund um die Landeshauptstadt. „Wir haben Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesverkehrsreferenten Lang konkret dazu befragt, ob das Land Steiermark in die Erarbeitung dieses Expertenpapiers eingebunden war, wie weit die Planungen zu den benötigten Rahmenbedingungen fortgeschritten sind und ob andere Verkehrsprojekte in der Steiermark aufgrund des massiven Investitionsbedarfs auf Eis gelegt werden“, so Hermann. „Der Landeshauptmann-Stellvertreter hat im Zuge der Anfragebeantwortung lange über bereits vergangene Projekte in der Steiermark referiert und die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs hervorgehoben. In der tatsächlichen Beantwortung unserer Anfrage offenbarte Lang jedoch äußerst interessante Details. So liegt beispielsweise von den für die Umsetzung benötigten Nahverkehrsknoten nur einer – nämlich jener in Gösting – fertig auf dem Tisch. Alle weiteren befinden sich in Planung oder gar erst auf der Ebene einer Machbarkeitsstudie. Darüber hinaus hat Lang versichert, dass keine anderen Projekte in der Steiermark unter den Grazer Plänen leiden bzw. eingestellt werden. Angesichts des enormen benötigten Investitionsvolumens ist das jedoch nahezu undenkbar“, so Hermann weiter. „Der Landesverkehrsreferent hat somit indirekt die Grazer Pläne als Luftschloss entlarvt. Die zugrundeliegenden Zeitpläne und infrastrukturellen Planungen können niemals eingehalten werden“, so der freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter weiter.

FPÖ-Pascuttini: „Werden die Grazer über die Erkenntnisse der FPÖ-Befragung informieren!“
„Graz hat nicht die Zeit für dunkelrot-grün-rote Spielereien, sondern braucht dringend realistische Lösungen für den Grazer Stadtverkehr“, so der Klubobmann der Grazer Freiheitlichen Alexis Pascuttini. Dazu gehöre zum Beispiel auch eine Anbindung des Grazer Nordens an die S-Bahn, wie es Pascuttini schon seit Jahren fordert. Im Jahr 2016 haben die Freiheitlichen bereits eine Volksbefragung zum S-Bahn-Knoten Gösting gefordert und 1.000 Unterschriften gesammelt. „Die FPÖ steht für eine freiheitliche Mobilitätspolitik, die den modernen Anforderungen mit einem ganzheitlichen Konzept – eben die Einbindung der S-Bahn in den städtischen Nahverkehr, der Ausbau der Busverbindungen sowie die Berücksichtigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmer – gerecht wird!“, so Pascuttini weiter. Schon vor einigen Wochen hat der FPÖ-Klubobmann einen Antrag für eine Volksbefragung in den Grazer Gemeinderat eingebracht und die Einbindung der Bevölkerung in Graz gefordert. „Schlussendlich werden es die Grazer sein, die über viele Jahre Tag für Tag von den notwendigen Baumaßnahmen betroffen sein werden und sich die bestmögliche Verkehrslösung verdient haben“, so der freiheitliche Klubobmann abschließend.

Zurück

Ähnliche

Themen