Tierschutzstadträtin Claudioa Schönbacher

Nein zur Kuscheljustiz für Tierquäler!

Ein syrischer Lebensmittelhändler ließ laut einem Bericht der Kleinen Zeitung seine Karpfen für mehrere Minuten in einer Kiste ohne Wasser und setzte sie damit unnötigen Qualen und Schmerzen aus. Er wurde zu einer Geldstrafe von 960 Euro verurteilt.

„In einer zivilisierten Gesellschaft sollte der respektvolle Umgang mit der Tierwelt eine Selbstverständlichkeit sein. Dazu gehört, dass man es unterlässt, den Tieren unnötiges Leid zuzufügen. Leider gibt es immer wieder Einzelne, die diesem Grundsatz nicht folgen. Häufig sind es Menschen, welche in fremden Kulturkreisen sozialisiert wurden, die durch besondere Grausamkeiten auffallen. So war es auch beim Syrer in Graz, der wegen Tierquälerei vor Gericht stand. Er hielt seine Karpfen minutenlang in einer Kiste ohne Wasser, bevor er die Tötung durchführte. Die Angst und die Qualen, welcher die Tiere dabei ausgesetzt waren, schienen ihm egal zu sein. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von nur 960 Euro verurteilt. Leider entsprechen die Strafen für solche Delikte in der Regel nicht der Schwere der Taten und haben kaum präventive Wirkung. Deshalb fordern wir Freiheitliche bereits seit vielen Jahren härtere Strafen für Tierquäler. So gab es zum Beispiel im Jahr 2020 einen Dringlichen Antrag unserer Gemeinderätin Astrid Schleicher, mit dem der Bundesgesetzgeber ersucht wurde, die Strafandrohung zu erhöhen. Als Tierschutzstadträtin der Stadt Graz setze ich mich dafür ein, dass diese Forderung endlich umgesetzt wird“, so die freiheitliche Stadträtin Claudia Schönbacher.

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