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01. Juli 2019

FPÖ-Hermann: „Altersgerechte und sachliche Sexualerziehung statt Sextasche Uschi und Co.“

Freiheitliche befragen Landesrätin Lackner in der morgigen Landtagssitzung zu fragwürdiger Sexualaufklärung an steirischen Schulen und völlig überhöhten Landessubventionen.

Immer häufiger ist es der Fall, dass Sexualerziehung weg von Eltern und Schulen hin zu externen Pädagogen und Privatvereinen verlagert wird. Mittlerweile übernimmt eine Unzahl an Vereinen sexualpädagogische Unterrichtseinheiten in heimischen Bildungseinrichtungen. So auch ein Verein in der Steiermark, der Sexualaufklärung an Schulen betreibt und gegen dessen fragwürdige Methoden Eltern Sturm laufen. Vereine wie „L(i)ebenslust“ haben in der Vergangenheit bewiesen, dass deren Art von „Aufklärung“ keineswegs der Vermittlung sexueller Bildung dient, sondern vielmehr verstörend auf viele Kinder wirkt. Entgegen dem Land Steiermark möchte man auf Bundesebene Sexualpädagogik nicht länger derartigen Privatvereinen überlassen, weswegen vergangene Woche im Unterrichtsausschuss des Nationalrats von FPÖ und ÖVP ein Antrag zur Sicherstellung einer altersgerechten und weltanschaulich neutralen Sexualerziehung beschlossen wurde. „Dass Privatvereine anhand unsittlicher Materialien und fragwürdiger Methoden bereits Volksschulkindern Sexualpraktiken erklären, welche diesen schlicht unzumutbar sind, darf nicht geduldet werden. Das Thema Sexualkunde ist im Biologieunterricht gut aufgehoben. Diesen hochsensiblen Unterricht diversen Vereinen unterschiedlichster Weltanschauungen in die Hände zu legen, halte ich für grob fahrlässig“, so der geschäftsführende Klubobmann Stefan Hermann.

Die Freiheitlichen werden die zuständige Landesrätin Ursula Lackner in der morgen stattfindenden Landtagssitzung befragen, ob sie sich – analog zum Beschluss auf Bundesebene – in der Steiermark für eine altersgerechte und weltanschaulich neutrale Sexualerziehung und die Einstellung sämtlicher Förderungen an Vereine, die Sexualaufklärung an Schulen betreiben, einsetzen wird. „Es ist äußerst befremdlich, dass Privatvereine, deren Qualitätsstandards nicht valide sind, Sexualaufklärung an steirischen Schulen betreiben und dafür völlig überhöhte Landessubventionen erhalten. Zahlreiche Beschwerden von Eltern über die Abhaltung des fragwürdigen Sexualkundeunterrichts durch diverse Vereine bestätigen den dringenden Handlungsbedarf. Ein staatlicher Sexualkundeunterricht muss in sachlicher Weise erfolgen. Anstatt mit dubiosen Aufklärungsutensilien wie der ‚Sextasche Uschi‘, soll Sexualkundeunterricht standardisiert und sachlich durch die Schule erfolgen“, fordert Hermann, der dieses sensible Thema der Sexualpädagogik nicht länger umstrittenen Privatvereinen überlassen will.


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