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07. April 2019

FPÖ-Hermann fordert harte Konsequenzen für inhaftierten Ex-ÖVP-Mandatar nach Gewaltverbrechen!

Freiheitliche fordern Konsequenzen für den Inhaftierten sowie klare Worte von ÖVP-Landesparteiobmann Schützenhöfer.

Aktuellen Medienberichten zufolge wurde ein hochrangiger Ex-ÖVP-Politiker aufgrund einer ihm zur Last gelegten Gewalttat inhaftiert. Der ehemalige JVP-Funktionär, Bundesrat und Nationalrat a.D. soll lange Zeit als Zukunftshoffnung der steirischen ÖVP gegolten haben. Der 40-Jährige soll eine Frau und ihren Begleiter nach einem Fußballspiel brutal attackiert und zusammengeschlagen haben, wie Videoaufzeichnungen belegen dürften. Der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Stefan Hermann fordert die ÖVP auf, klare Worte in Richtung des in der Volkspartei tief verwurzelten Gewalttäters zu finden. „Das im Raum stehende Gewaltverbrechen wiegt strafrechtlich und moralisch derart schwer, dass die ÖVP Steiermark keinesfalls kommentarlos zur Tagesordnung übergehen kann. Ich erwarte mir, dass der Landeshauptmann die Tat, die dem schwarzen Ex-Mandatsträger zur Last  gelegt wird, aufs Schärfste verurteilt. Das wäre auch ein wichtiges Zeichen in Richtung der schwerverletzten Opfer. Sollte der sich in Untersuchungshaft Befindliche noch Mitglied der ÖVP sein, gehe ich davon aus, dass er sofort hochkant hinausgeschmissen wird. Hier ist auch Landesgeschäftsführer Eisel-Eiselsberg gefordert, rasch tätig zu werden“, so Hermann.

„Neben den politischen dürfen auch die dienstrechtlichen Konsequenzen nicht außer Acht gelassen werden“, meint der freiheitliche Landesparteisekretär. So soll der Beschuldigte nach seiner Politlaufbahn als leitender Mitarbeiter des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung versorgt worden und dort noch immer beschäftigt sein. „Sollte es zu einer Verurteilung kommen, muss dies umgehend dienstrechtliche Folgen für den brutalen Schläger haben. Der zuständige Landesrat ist aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe, die im Raum stehen, aufgefordert, auch unmittelbar Maßnahmen zu setzen. Sollte es in weiterer Folge zu einer Verurteilung kommen, ist dem inhaftierten ÖVP-Parteigänger endgültig der Stuhl vor die Tür zu stellen“, schließt Hermann und kündigt eine Anfrage an ÖVP-Personallandesrat Drexler an.


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