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10. Mai 2019

FPÖ-Kurzmann: Förderungsprogramm für steirische Regionalmuseen ist den Namen nicht wert!

150.000 Euro für regionale Museumsprojekte nach jahrelangem Aushungern durch Volkskulturreferat können nicht genug sein; Freiheitliche begrüßen Übernahme ihrer Forderung, verweisen aber einmal mehr auf aktuelle FPÖ-Anträge zur echten Stärkung regionaler Museen und steirischer Volkskultur.

In der gestrigen Sitzung der Landesregierung wurde ein sogenannter „Call“ für die Vergabe von Museumsprojekten beschlossen. 150.000 Euro sollen es Regionalmuseen ermöglichen, ihre Sammlungen neu zu präsentieren oder sie für die Nachwelt, zum Beispiel im Rahmen von Konservierungs- oder Digitalisierungsprojekten, zu erhalten. Die Freiheitlichen begrüßen dieses Projekt grundsätzlich, kritisieren aber den geringen Einsatz von Geldmitteln. „Einmal mehr agiert die Landesregierung nach dem Motto ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘. Anstatt unseren Anträgen zuzustimmen und dadurch eine echte und nachhaltige Stärkung regionaler Museen und der steirischen Volkskultur zu erreichen, verliert man sich in unbedeutenden Fördercalls, die der Öffentlichkeit lediglich rege Betriebsamkeit suggerieren sollen und in Wahrheit nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellen“, verweist der freiheitliche Kultursprecher und Dritte Landtagspräsident Gerhard Kurzmann auf die bestehenden und teils aktuellen freiheitlichen Initiativen wie etwa „Kunst in den Regionen“ mit der Forderung, regionale Museen bei ihren Bemühungen zu unterstützen oder auf den nächste Woche im Landtag zu behandelnden Antrag „Unterstützung der Volkskultur Steiermark GmbH“ mit dem Ziel, die finanzielle Aushungerung des identitätsstiftenden Bereichs der Volkskultur endlich zu beenden.


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