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24. Oktober 2018

FPÖ-Kurzmann: Kulturangebot muss Mehrwert für den Steuerzahler haben!

Freiheitliche nehmen millionenschweren Fördervertrag für „steirischen herbst“ zum Anlass, eine Kulturumfrage über das steirische Kulturangebot in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu fordern.

Wie es um die Bekanntheit der steirischen Kulturinstitutionen und die korrekte Zuordnung von Formaten sowie Standortbezeichnungen steht, ist derzeit sowohl der Landesregierung als auch der Öffentlichkeit unbekannt. Da jedoch sämtliche größere Kulturträger der Steiermark hauptsächlich oder ausschließlich mit Steuergeld finanziert werden, wäre es umso wichtiger hinreichend abzuklären, ob das von der Bevölkerung finanzierte Kulturangebot überhaupt bei ebenjener „ankommt“. „Bevor langjährige Förderverträge abgeschlossen oder Millionensubventionen ohne ausreichende Einbindung des Landtags ausgeschüttet werden, ist man es dem Steuerzahler schuldig, eine entsprechende Handlungsgrundlage durch diese Erhebung zu schaffen. Dabei geht es nicht um ideologische Grabenkämpfe, denn im facettenreichen Kulturland Steiermark sind vielfältige, kulturelle Ausprägungen von elementarer Bedeutung. Nichtsdestotrotz muss auch im Kulturbereich die Nachhaltigkeit und die Wirkungsorientierung finanzieller Förderungen nach wissenschaftlichen Kriterien erhoben werden“, so FPÖ-Kultursprecher und Dritter Landtagspräsident Dr. Gerhard Kurzmann.

Durch ein wissenschaftlich fundiertes Vorgehen ist es möglich, sowohl die Bekanntheit, das allgemeine Stimmungsbild als auch die Akzeptanz des steirischen Kunst- und Kulturangebots abzubilden, sodann darauf zu reagieren und die notwendigen Maßnahmen zu setzen. Deshalb fordert die FPÖ mittels Antrags eine entsprechende Umfrage durchzuführen, bei der ein repräsentativer Ausschnitt der steirischen Bevölkerung über kulturelle Interessen, Bedürfnisse, Zufriedenheit und die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen sowie vor allem über die Bekanntheit der Museen, über das Programm bzw. die Zuordnung desselben befragt wird, wobei in erster Linie die größten Fördernehmer Gegenstand der Umfrage sein sollen. „Der Kulturbereich darf niemals zum Selbstzweck einiger weniger Personen werden, wo ohne nachhaltige Publikumswirkung öffentliche Mittel versickern“, so Kurzmann abschließend.


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