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09. Juli 2018

FPÖ-Meißl: „Schamloses Fotografieren in steirischen Spitälern unterbinden!“

Freiheitliche fordern Maßnahmen gegen unerwünschtes Fotografieren in steirischen Krankenanstalten.

Unlängst wurde im Parlament der sogenannte „Gaffer-Paragraph“ beschlossen, wonach Personen künftig abgestraft werden, wenn sie als Zaungast Einsatzkräfte behindern. Das passiert zumeist, weil die Schaulustigen Fotos und Videoaufnahmen vom Unfall und sogar von den Opfern anfertigen wollen. Diese Problematik ist leider auch in Krankenhäusern bekannt. Patienten, deren Angehörige oder Besucher filmen zu Dokumentationszwecken und fotografieren Wartebereiche, medizinische Geräte oder auch Personen. Zunehmend kommt es auch zu Beschwerden von Mitarbeitern und Patienten, da diese ohne Einverständnis fotografiert und gefilmt werden. „Angesichts der sich häufenden Vorfälle im Zusammenhang mit fotografierenden Personen in Spitälern ist die steirische Politik angehalten, konkrete Maßnahmen gegen diese Unsitte zu ergreifen. Es kann nicht sein, dass teilweise hilflose Patienten gegen ihren Willen fotografiert werden. Solche Bildaufnahmen müssen verboten und bei Zuwiderhandeln entsprechende Strafen verhängt werden“, so FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Arnd Meißl.

Aufgrund der gegenständlichen Entwicklung hat Niederösterreich bereits eine Kampagne gegen das Fotografieren in Krankenanstalten initiiert. Zudem wurde das Fotografierverbot auch in den Hausordnungen der Landeskliniken verankert, in der auch Sanktionsmöglichkeiten festgeschrieben sind. Auch in Tirol wurden bereits entsprechende Maßnahmen gesetzt. Angesichts der aktuellen Problematik fordert die FPÖ Steiermark die Aufnahme eines einheitlichen Passus in die Hausordnung sämtlicher KAGes-Krankenhäuser, wonach das Fotografieren von anderen Patienten bzw. von Krankenhausmitarbeitern ohne deren ausdrückliche Zustimmung ausnahmslos untersagt ist. Insbesondere wiederholtes Zuwiderhandeln soll mit Sanktionen einhergehen. Parallel zur Einführung einer dahingehenden Regelung muss eine Kampagne gegen das Fotografieren in Krankenanstalten gestartet werden. „Den unzumutbaren Vorkommnissen, wie sie durch die technische Entwicklung mitunter gefördert werden, wird man nur durch ein konsequentes Vorgehen wirksam entgegenwirken können“, so Meißl abschließend.


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