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03. Juli 2018

FPÖ-Moitzi: „Deutsch statt ‚nix verstehen‘!“

Pausenhöfe dürfen nicht zum Ort multikulturell begründeter Konflikte werden. Freiheitliche bringen erneut Antrag zur Verankerung von Deutsch als Schulsprache ein.

Im Rahmen einer Dringlichen Anfrage der Grünen zur Einführung von separaten Deutschklassen in der Steiermark starteten die Freiheitlichen in der heutigen Landtagssitzung einen erneuten Vorstoß, um Deutsch als Schulsprache gesetzlich zu verankern. An immer mehr steirischen Schulen wird kaum noch Deutsch gesprochen. In Graz gibt es Schulen mit einem Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache von über 90 Prozent. Auch in den ländlichen Gebieten wird die Situation immer dramatischer. Die freiheitliche Jugendsprecherin LAbg. Liane Moitzi kritisierte in diesem Zusammenhang die verfehlte Zuwanderungspolitik, die sich jetzt im Schulbereich niederschlägt. „Aufgrund der Sprachbarrieren sind Gruppenbildungen und Konflikte vorprogrammiert, heimische Schüler leiden unter dem sinkenden Unterrichtsniveau. Die ausschließliche Verwendung der deutschen Sprache nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem gesamten Schulgelände, in den Pausen sowie bei Schulveranstaltungen würde jedenfalls zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Durch die Verwendung einer gemeinsamen Sprache im Pausenhof wird das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern gestärkt und ganz nebenbei werden auch Sprachdefizite von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache verbessert. Integration von ausländischen Schülern kann nur gelingen, wenn diese auch unsere Sprache sprechen!“, so Moitzi, die die Ablehnung des freiheitlichen Antrags durch Schwarz und Rot nicht nachvollziehen kann.


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