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13. Februar 2019

FPÖ-Moitzi: „Rot und Schwarz pfeifen auf sinnvolle Tierschutz-Initiative“

Steiermarkweite Ausdehnung der Grazer „Tierschutz-App“ von ÖVP und SPÖ abgelehnt.

Die Stadt Graz hat im Vorjahr mit einem neuen Konzept zur Verbesserung des Tierschutzes aufhorchen lassen. So wurde auf Initiative des für Tierschutz zuständigen Grazer Bürgermeisterstellvertreters Mario Eustacchio die Smartphone-App „Schau auf Graz“, bei der jeder Bürger mithelfen kann, die Landeshauptstadt sauberer, sicherer und schöner zu machen, um die Rubrik Tierschutz erweitert. Engagierte Bürger können somit rasch und effizient konkrete Anliegen des Tierschutzes sowie Missstände unter Angabe von Ort und Fotos melden. Diese Meldungen gelangen an Amtstierärzte oder zuständige Stellen, womit zeitnah und effektiv eine Aufklärung sowie Behebung des Problems im Sinne des Tierschutzes geschaffen wird. Um das Grazer Vorzeigeprojekt auf die gesamte Steiermark auszuweiten, brachten die Freiheitlichen einen entsprechenden Antrag ein. Bedauerlicherweise wurde dieser in der gestrigen Landtagssitzung von den Regierungsparteien abgelehnt. „Eine Tierschutz-App wäre zweifelsohne ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer heimischen Tiere. Es ist bezeichnend, dass ÖVP und SPÖ gegen diese wichtige Initiative stimmten, nur, weil sie von der FPÖ stammt. Schade, dass für die schwarz-rote Landesregierung Parteipolitik anscheinend vor Tierschutz steht“, bedauert die freiheitliche Tierschutzsprecherin LAbg. Liane Moitzi.

Mit der Etablierung einer entsprechenden Tierschutz-App, die von den Grazer Bürgern bereits sehr gut angenommen wird, könnte in der gesamten Steiermark ein effektiver Beitrag in Sachen Tierschutz geleistet werden. Durch eine Smartphone-Applikation würde eine einfache Meldung von Missständen in diesem Bereich für alle steirischen Gemeinden ermöglicht. Die Ablehnung des freiheitlichen Antrags durch ÖVP und SPÖ ist für Moitzi nicht hinnehmbar. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass unsere Initiative mit der fadenscheinigen Begründung, die App verursache personellen und finanziellen Mehraufwand, abgelehnt wurde. Immerhin muss uns die artgerechte Haltung von Haustieren, das schnelle Vorgehen bei Wildschäden und generell rasches Einschreiten bei Tierquälerei allen ein Anliegen sein. Wir Freiheitliche werden uns jedenfalls weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Tierschutz in der Steiermark groß geschrieben wird“, so die Abgeordnete abschließend.


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