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03. Mai 2019

FPÖ-Royer: „Potentieller Skandal am DKH Schladming: Mitarbeiter soll nach kritischem Leserbrief vor die Tür gesetzt werden“

Die Nerven bei den Zentralisierungsbefürwortern im Bezirk Liezen liegen offenbar blank – Mitarbeiter des Schladminger Spitals mit Rauswurf bedroht.

Wie einem Bericht eines Liezener Regionalmediums zu entnehmen ist, hat ein Bediensteter des Diakonissenspitals in Schladming einen kritischen Leserbrief zum geplanten Zentralspital verfasst, der Anfang April in ebendiesem Medium abgedruckt wurde. Daraufhin wurde ihm wenige Tage später seitens der Krankenhausführung die einvernehmliche Lösung des Dienstverhältnisses nahegelegt. Dieses Vorgehen der Zentralisierungsbefürworter stellt zweifelsohne einen handfesten Skandal dar. In diesem Fall wird tatsächlich die freie Meinungsäußerung zu einem Sachthema mit massiven Repressalien bedroht. Dass sich eine christliche Organisation einer solchen Vorgehensweise bedient, lässt die Sache in einem besonders dreisten Licht erscheinen. Es stellt sich nun auch die berechtigte Frage, ob es für KAGes-Mitarbeiter einen einseitigen „Maulkorb“ im Vorfeld der Volksbefragung gegeben hat. Bemerkenswerterweise haben sich ja nur Befürworter aus den Reihen der KAGes zu Wort gemeldet. „Es ist skandalös, dass die Geschäftsführung der Diakonissen einen Mitarbeiter aufgrund offener Worte mit der Auflösung des Dienstverhältnisses droht. Landesrat Drexler ist nun gefordert, die Geschäftsführung der Diakonissen zur Rede zu stellen. Es kann nicht sein, dass der Betreiber einer eigentlich den christlichen Werten verschriebenen Einrichtung, die auch noch vom Land Steiermark maßgeblich finanziert wird, in meinungsunterdrückender Art und Weise gegen seine Mitarbeiter vorgeht. Außerdem hat der Mitarbeiter in seinem Leserbrief das selbstverständlichste auf der Welt gemacht, nämlich sich für seinen Betrieb eingesetzt“, so der regionale FPÖ-Landtagsabgeordnete Albert Royer.


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