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10. Mai 2019

FPÖ-Sippel: Hochsubventioniertes Künstlerhaus rollt Österreich-Vernaderer den roten Teppich aus!

Grazer Künstlerhaus greift jährlich 400.000 Euro an Steuergeldern ab, um mit Hassbotschaften eines deutschen Clowns verzweifelt neue Besucher anzulocken.

In den vergangenen Wochen arbeitete sich der bemühte Möchtegernprovokateur Jan Böhmermann aus Deutschland an der österreichischen Bevölkerung ab. Neben plumpen Beschimpfungen auf Twitter („austria was für 1 ein autoritäres plumpsklo“ [sic!]) sorgte auch ein Auftritt im zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk für Aufsehen. Doch wer dachte, dass der Kreuzzug gegen Österreich auf Kosten der Steuerzahler damit ein Ende habe, der irrte. Stattdessen wird Böhmermann in der Landeshauptstadt Graz vom im Künstlerhaus eingemieteten „Kunstverein Medienturm im ‚Künstlerhaus‘“ erneut eine Bühne geboten. Politisch pikant sind daran die enormen Geldleistungen der öffentlichen Hand, die Jahr für Jahr an diese Einrichtung und ihre Betreiber fließen. So wurden laut aktuellen Berichten für den Betrieb sowie für den Verein selbst im Jahr 2017 385.000 Euro von der Stadt Graz und dem Land Steiermark bereitgestellt. Die Berichte für 2018 liegen noch nicht vor. „Die Freiheit der Kunst ist ein enorm hohes Gut. Es muss hinterfragt werden, inwiefern eine steuergeldfinanzierte Einrichtung einer österreichfeindlichen ‚Ausstellung‘ eine Bühne bieten sollte. Keinesfalls kann es vernunftsorientierter Kunst- und Kulturpolitik entsprechen, die arbeitende Bevölkerung in einem von ihr finanzierten Haus zu vernadern, selbst wenn es sich ‚nur‘ um eine bemühte Provokation mit abgedroschenen Plattitüden eines hierzulande bisher völlig Unbekannten handelt“, so der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel.

Wie der Förderungsbericht des Landes Steiermark ausweist, wurden im Jahr 2017 für den „technisch-organisatorischen und künstlerischen Betrieb des Künstlerhauses“ 223.500 Euro ausgeschüttet. Daneben erhielt der Betreiberverein für seine „Jahrestätigkeit“ 60.000 Euro. Die Stadt Graz wiederum förderte den Kunstverein im selben Jahr für eine Ausstellung und für seine Jahrestätigkeit mit insgesamt 100.800 Euro. Neben der Generalsanierung des Standortes, die 2,1 Millionen Euro ausmachte, erhielten die Einrichtung für den technisch-organisatorischen Betrieb und der Verein in den Jahren 2013 bis 2017 seitens der Stadt und des Landes insgesamt 2,13 Millionen Euro. Dass letzten Endes offenbar Gelder in Millionenhöhe in einer Ausstellung mit dem vielsagenden Titel „Deuscthland#ASNCHLUSS#Östereich“ münden, lässt viele Steirer nur mehr den Kopf schütteln. „Die Verantwortlichen des Künstlerhauses sollten sich daran erinnern, dass es ausschließlich die steuerzahlenden Österreicher mit ihren Abgaben sind, die den finanziellen Rahmen für Kunst- und Kulturinitiativen ermöglichen. Wenn nun über ein Minderheitenprogramm die heimische Bevölkerung und ihre politischen Vertreter beflegelt werden, stellt sich ebenso wie beim ORF die Frage, ob Förderungen in diesem Ausmaß gerechtfertigt sind“, so Sippel abschließend.


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