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08. Jänner 2016

FPÖ-Steiermark: „Zeit für Veränderung in der Landwirtschaftskammer!“

Freiheitliche starten in den Landwirtschaftskammerwahlkampf.

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz präsentierte die FPÖ-Steiermark die inhaltlichen Schwerpunkte für die anstehenden Landwirtschaftskammerwahlen am 31.01.2016. Neben Spitzenkandidat Leonhard Meister stellten FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek und Nationalratsabgeordneter Harald Jannach, Agrarsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, die agrarpolitischen Zielsetzungen der Freiheitlichen auf Landes- und Bundesebene vor.  „Anstatt die Interessen der heimischen Landwirte zu vertreten, agiert der Bauernbund seit Jahrzehnten als Steigbügelhalter für die bauernfeindliche Politik der ÖVP. Nur eine starke FPÖ gewährleistet eine anständige Interessensvertretung für die steirische Bauernschaft“, so FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek.
In der aktuellen Legislaturperiode thematisierten nur die Freiheitlichen das „Bauernsterben“ und die prekäre Situation der heimischen Landwirtschaft. „Unsere Initiativen im Landtag, um diesen negativen Entwicklungen am Agrarsektor entgegenzuwirken, wurden von ÖVP und SPÖ aus rein parteipolitischen Überlegungen abgelehnt“, zeigt sich Kunasek vor allem von der Volkspartei enttäuscht.

FPÖ-Meister: „Wir sind die einzige Alternative zum ÖVP-Bauernbund!“
Das Themenspektrum der Freiheitlichen Bauernschaft reicht von der Wiedereinführung einer Milchmengensteuerung über den Agrardiesel bis hin zur Aufhebung der unnötigen Russlandsanktionen. Zudem  werden auch TTIP, die undurchsichtige Kontrollpraxis der AgrarMarkt Austria (AMA) und die Förderung des Arbeitsplatzes „Bauer“ wesentliche inhaltliche Eckpunkte darstellen. „Der ÖVP-Bauernbund hatte seit Jahrzehnten die Möglichkeit, der Abwärtsspirale entgegenzuwirken. Tatsächlich haben die schwarzen Agrarvertreter seit jeher Parteipolitik über die Interessen und Sorgen der Landwirte gestellt. Wir werden in jedem Bezirk mit hervorragenden Kandidaten antreten und damit den Grundstein für eine ehrliche Vertretung der steirischen Bauernschaft legen“, so FPÖ-Spitzenkandidat Leonhard Meister.

FPÖ-Jannach: „Schutz der heimischen Landwirtschaft hat oberste Priorität!“
Der Agrarsprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs warnte in der Pressekonferenz wiederholt vor den verheerenden Folgen multinationaler Handelsübereinkommen für die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Österreich und dem damit verbundenen Preisverfall. Zudem kritisierte er die geheimen Vertragsverhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP. „Österreichs Bauern erhalten bereits jetzt schon keinen gerechten Teil an der Wertschöpfungskette mehr. Durch den von ÖVP und SPÖ angestrebten weltweiten freien Warenverkehr könnten künftig  minderwertige Lebensmittel zu Billigstpreisen importiert werden. Es ist zu befürchten, dass diesem enormen Preisdruck viele landwirtschaftliche Betriebe zum Opfer fallen werden“, schließt NAbg. Harald Jannach.


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