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25. März 2020

FPÖ-Triller/Kunasek: „Mitten in Corona-Krise wird Asylquartier in Leoben wieder reaktiviert!“

Schwarz-Grün will 2017 stillgelegte Flüchtlingsunterkunft in der Baumax-Halle Leoben wiedereröffnen.

Wie seitens des SPÖ-Bürgermeisters Kurt Wallner auf sozialen Medien bestätigt wird, soll das ehemalige Asylgroßquartier in der Baumax-Halle in Leoben reaktiviert werden. Damit wird neben dem Flüchtlingsquartier in Spital am Semmering die zweite große Asylunterkunft in der Steiermark innerhalb kürzester Zeit wieder aufgesperrt. Aus freiheitlicher Sicht ist diese Vorgehensweis ein Megaskandal und völlig unverantwortlich. Während der Krise werden offenbar Asylanten – deren Gesundheitszustand teilweise völlig unklar ist – quer durch Österreich gekarrt. Die Freiheitlichen werden alle parlamentarischen Möglichkeiten nutzen, um die sofortige Schließung der beiden Quartiere in Leoben und Steinhaus am Semmering zu erwirken. „Es ist unfassbar, dass die schwarz-grüne Bundesregierung während der Krise hunderte Asylanten quer über das Bundesgebiet verteilt. Die FPÖ lehnt die Unterbringung von Asylwerbern aus aller Herren Länder in der Baumax-Halle Leoben kategorisch ab. Dass Bürgermeister Wallner nun ein Ausgangsverbot fordert ist durchaus kurios, haben doch SPÖ und ÖVP eine entsprechende freiheitliche Forderung stets abgelehnt. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und die zuständige Landesrätin Doris Kampus haben sich bei Bundesminister Karl Nehammer sofort für die Rückabwicklung dieser Wiedereröffnung einzusetzen“, so der Leobner FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Marco Triller.

Der Landesparteiobmann der FPÖ Steiermark Mario Kunasek verurteilt diese Vorgehensweise ebenfalls auf das Schärfste. Er ist vor allem empört ob der nichtstattgefundenen Informationspolitik seitens der Regierung. „Offenbar wird hier eine Krisensituation ausgenutzt, um längst stillgelegte Asylquartiere aus dem Jahr 2015 wieder hochzufahren. Es bleibt zu befürchten, dass diese Unterkünfte nach der Krise nicht mehr geschlossen werden, sondern als Vorbereitung für einen neuerlichen Asylstrom dienen sollen. Schwarz-Grün dürfte nun endgültig die unter Türkis-Blau etablierte Asylpolitik über Bord werfen“, zeigt sich der Freiheitliche Klubchef empört.

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