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03. Oktober 2018 | MT

FPÖ-Zanger: "Der IntegrationUNwille"

Wenn man öffentlich vor der Entstehung von Parallelgesellschaften warnt, versuchen linke Gutmenschen dies immer wieder als populistisches Märchen vom Tisch zu wischen. Populismus? Märchen? Oder nicht viel eher Alltag in vielen europäischen, auch in österreichischen Städten? In der Tat zeigen Berichte – vor allem aus Wien – auf, dass sich in Österreich konstant und rapide Parallelgesellschaften entwickeln und etablieren. Hier geht es nicht nur um das Sprechen der Muttersprache, sämtliche Infrastruktur wie Lebensmittelgeschäfte, Ärzte oder Freizeiteinrichtungen werden der Herkunft der Menschen angepasst.

Sieht so der Respekt vor der neuen Heimat aus, wenn es zum Ziel wird, alles ursprünglich Vorhandene zu verdrängen? Sieht es so aus, wenn man von Integration als Bringschuld spricht? Nein, so sieht verfehlte, vor allem rot-grüne Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre aus: Totale Abschottung nach ethnischen Gruppierungen, rechtsfreie Räume, Kulturkämpfe auf offenen Straßen! Keine Erzählungen aus amerikanischen Großstädten, sondern mittlerweile Alltag in Österreich.

Der IntegrationUNwille, vor allem bei Zuwanderern muslimischen Glaubens, steigt dramatisch an. Durch die Bildung solcher Parallelgesellschaften wird es auch möglich, sein ganzes Leben gestalten zu können, ohne ein Wort Deutsch sprechen zu müssen. Mit Integrationsbereitschaft, mit Respekt vor dem neuen Heimatland hat das freilich alles wenig zu tun. Im Gegenteil: Hier wird der Großteil der fremden Kultur in den österreichischen (Sozial-)Staat transferiert, wo man auf keine Gewohnheiten der Heimat verzichten muss und dennoch sämtliche Vorteile der sozialen Hängematte genießen kann.

Derartige Entwicklungen sind nicht nur für die gesamte Integration und die Zukunft unserer Heimat verheerend, sondern ein völlig falsches Signal an alle, die zu uns kommen und bei uns leben wollen. Seine Herkunft und Abstammung weiterleben zu lassen, seine Kultur und Traditionen zu pflegen: Das geht auch in der neuen Heimat. Jedoch in einem Ausmaß, das ein gesamtes gesellschaftliches System nicht konterkariert und dieses – koste es was es wolle – nicht mit Gewalt verdrängen will!


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