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12. November 2019 | MT

FPÖ-Zanger: Wie weit verbiegt sich Kurz nach links?

Die Frage nach der Flexibilität von Sebastian Kurz Rückgrat stellt sich dieser Tage eine breite Öffentlichkeit in Österreich. Im Wahlkampf hatte der jüngste Alt-Kanzler der Zweiten Republik noch getönt, er wolle weiterhin eine ordentliche „Mitte-Rechts-Politik“ machen. Mitte-Rechts? Mit den Willkommensklatschern und Multi-Kulti-Fans von den Grünen? Wohl unwahrscheinlich.

Und doch: Nach einigen Sondierungsgesprächen und freundlichen Worten bekommen Kurz und Kogler offenbar nicht genug vom „In-die-Kamera-Grinsen“ und prophezeien mit einer möglichen grünen Regierungsbeteiligung keine erfolgsversprechende Zukunft für unsere Heimat. Im Gegenteil: Die Sicherheit unserer Grenzen wäre nicht nur gefährdet, sondern könnte mit einem grünen Innenminister wohl jeder illegale Kriminelle ungehindert unsere Grenze passieren. Wahrscheinlich würde die Exekutive sogar angewiesen, etwaiges Gepäck der zuwandernden Mitmenschen für diese zu tragen, da sie ja eh schon so lange auf Reisen sind.

Ein grüner Wirtschaftsminister? Vor allem für Pendler und all jene, die aus Betreuungs- oder Arbeitspflichten auf ihr Auto angewiesen sind, eine Katastrophe. Die Preise von Benzin würden sich wohl verdoppeln und Heizen im Winter noch teurer werden, da man ja nicht noch mehr Feinstaub produzieren dürfe. Arbeitsplätze in der Wirtschaft? Egal. Individuelle Mobilität, vor allem in den ländlichen Regionen? Auch egal. Gretas Klimaschutz geht für die linken Gutmenschen klar vor. Ein grüner Finanz- oder Sozialminister? Dann kann das freiheitliche Motto „Österreich zuerst“ einpacken, soziale Gerechtigkeit gäbe es hauptsächlich für (illegale) Zuwanderer, soziale und finanzielle Unterstützung ginge zunächst an ausländische Vielkinderfamilien und arbeitsunwillige Migranten.

Ein grüner Justizminister? Würde am liebsten wohl sämtliche Asylverfahren abschaffen, weil unsere Heimat Platz für jeden bieten muss. Nach dem katastrophenauslösenden Merkel-Spruch „Wir schaffen das“ würden wohl alle nach Österreich gewinkt. Kriminell oder nicht - egal. Da müssen dann wir Einheimischen Rücksicht und Verständnis zeigen und uns den Bedürfnissen und Ansichten der Zuwanderer beugen.

Allesamt Vorstellungen, die nicht nur keine gute Zukunft erahnen lassen, sondern die wohl auf jeden Einzelnen negative Auswirkungen haben würde. Wenn Kurz Rückgrat wirklich derart situationselastisch ist, wie es derzeit aussieht, setzt er aus reiner Machtgier die Zukunft unserer Heimat vorsätzlich aufs Spiel.

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