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03. Juli 2019

FPÖ-Amesbauer: „Arbeitsrechtliche Absicherung für freiwillige Helfer endlich umgesetzt!“

„Rechtliche Absicherung betrifft rund ‪360.000 Personen, die sich freiwillig für Katastrophenhilfs- und Rettungsdienste engagieren“

„Konkret sieht das neue Gesetz vor, dass Mitglieder einer Katastrophenhilfsorganisation, eines Rettungsdienstes, einer freiwilligen Feuerwehr oder als Mitglied eines Bergrettungsdienstes bei einem Großschadensereignis Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts haben, wenn das Ausmaß und die Dauer der Dienstfreistellung mit dem Dienstgeber vereinbart wird. Dieser soll aus dem Katastrophenfonds für die gewährte Freistellung und Entgeltfortzahlung eine Prämie in der Höhe von 200 Euro pro im Einsatz befindlichem Dienstnehmer und Tag erhalten“, erklärte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Hannes Amesbauer.

„In Österreich ist freiwilliges Engagement unverzichtbar, sollte aber nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Es war daher höchste Zeit, dass die Einsatzbereitschaft unserer ehrenamtlichen Helfer auf ein rechtlich adäquates Niveau gebracht wird. Unsere Zivilgesellschaft ist auf diese stetige Einsatzbereitschaft angewiesen, daher ist die arbeitsrechtliche Absicherung eine unausweichliche Notwendigkeit. Diese selbstlosen Einsätze für unsere Gesellschaft sollen daher in Zukunft ohne Angst um den Arbeitsplatz- oder Einkommensverlust absolviert werden können. Die neue Regelung stellt sicher, dass freiwillige Helfer nicht gezwungen sind, für ihre Einsätze den Erholungsurlaub oder Zeitausgleich konsumieren zu müssen, während gleichzeitig die Arbeitgeber keine Einbußen erleiden, wenn sie Arbeitnehmer für Einsätze im Interesse der Gesellschaft freistellen“, zeigte sich Amesbauer erfreut.


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