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18. Februar 2019

FPÖ-Cramer: „Dem ‚Wirtesterben‘ muss der Kampf angesagt werden“

Immer mehr Wirte müssen auf Grund steigender Zahl von Auflagen und behördlichen Vorschriften schließen – FPÖ bringt Antrag an Landesrätin Eibinger-Miedl ein.

Die Abwanderung aus ländlichen Gegenden ist auch in den heimischen Gastronomiebetrieben immer deutlicher spürbar. Nicht nur die Gäste bleiben aus, sondern es wird auch zunehmend schwieriger, das benötigte Personal zu finden. Steirische Wirte müssen daher eine entsprechende Unterstützung und Entlastung erhalten. Eine der größten Hürden für die Gastbetriebe liegt nämlich darin, dass diese einem enormen bürokratischen Aufwand ausgesetzt sind. „Wirte berichten von seitenlangen Dokumentationen welche sie führen müssen. Auch die kleinsten Abläufe sind minutiös geregelt, bei Verstößen hagelt es saftige Strafen“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Christian Cramer – selbst Besitzer eines Weinlokales. „Aktuelles Beispiel für diese Problematik ist die Schließung des Gasthofes Klugveitl, jahrelang ein Traditionsbetrieb und beliebtes Ausflugsziel am Reinischkogel, welches zeigt, dass diese enorme Belastung die Wirte an ihre Grenzen bringt“, so Cramer weiter. Der Gasthof Klugveitl hat zu Beginn dieses Jahres nach 62 Jahren endgültig die Pforten geschlossen. Grund dafür – die nervliche Belastung für die Betreiber wurde mit steigender Auflagenzahl zu hoch.

„Wir müssen unseren steirischen Wirten hier unter die Arme greifen. Deshalb haben wir Freiheitliche im Landtag einen Antrag an Landesrätin Eibinger-Miedl eingebracht, um dem ‚Wirtesterben‘ entschlossen entgegenzutreten. Konkret wird die Landesregierung aufgefordert, an die zuständigen Bundesminister heranzutreten und mit ihnen, sowie unter Beteiligung von Vertretern sämtlicher Landtagsfraktionen und der Wirtschaftskammer einen Gipfel abzuhalten, in dessen Rahmen zur Bekämpfung des ‚Wirtesterbens‘ konkrete politische Maßnahmen definiert werden sollen. Nur so werden wir auf Dauer unsere heimischen Traditionsbetriebe erhalten können.“, so Cramer abschließend.


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