Aus für Windpark-Zone Steineck-Kammern ist ein Erfolg für die Bürger des Liesingtals!
Landesregierung nimmt Sorgen der Bevölkerung ernst und stellt Naturschutz in den Vordergrund – Erneuerbare Energien dort ausbauen, wo es Sinn ergibt.
Mit dem heutigen Beschluss des Sachprogramms Windenergie durch die Steiermärkische Landesregierung ist die geplante Eignungszone Steineck-Kammern in den Gemeinden Kammern im Liesingtal, St. Michael in Obersteiermark und St. Stefan ob Leoben vom Tisch. Im Vergleich zum Begutachtungsentwurf wurde das rund 290 Hektar große Gebiet aus dem Programm gestrichen. Der freiheitliche Klubobmann und Bezirksparteiobmann der FPÖ Leoben Marco Triller begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. „Das ist ein guter Tag für das Liesingtal. Die Landesregierung hat bewiesen, dass sie die Anliegen der Bürger nicht nur anhört, sondern auch ernst nimmt. Wenn alle betroffenen Gemeinden ablehnende Beschlüsse fassen, mehr als 1.900 Menschen eine Petition unterschreiben und über 200 negative Stellungnahmen eingehen, dann ist das ein klares Signal aus der Region – und dieses Signal ist angekommen“, so Triller. Auch aus naturschutzfachlicher Sicht sei die Entscheidung richtig. Die Steirische Umweltanwaltschaft hatte sich in ihrer Stellungnahme klar gegen den Standort ausgesprochen – unter anderem wegen der Funktion des Bergkamms als überregionaler Vogelzugkorridor, als Lebensraum des Auerhuhns und wegen der unmittelbaren Nähe zum Naturschutzgebiet Niedere Tauern. „Hier wurde dem Naturschutz der Stellenwert eingeräumt, der ihm zusteht“, betont Triller. Für die Freiheitlichen sei klar: Der Ausbau erneuerbarer Energien müsse mit Hausverstand erfolgen. „Es war immer freiheitliche Linie, erneuerbare Energien dort auszubauen, wo es tatsächlich Sinn macht – mit Rücksicht auf Bevölkerung, Landschaft und Natur. Windräder an Standorten mit fragwürdigem Windpotenzial gegen den erklärten Willen der Menschen vor Ort durchzudrücken, ist der falsche Weg“, so der Klubobmann. Abschließend bedankt sich Triller bei der Landesregierung: „Ich danke der Landesregierung für diese umsichtige und vorausschauende Entscheidung im Sinne unserer Region. Mein Dank gilt aber auch den engagierten Bürgern, der Bürgerinitiative und den Gemeindevertretern, die sich mit großem Einsatz und sachlichen Argumenten für ihre Heimat eingesetzt haben.“