Philipp Könighofer:

Austausch der Sozialausschüsse ist Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Steiermark und Kärnten

Sozialausschüsse von Steiermark und Kärnten trafen sich zu Arbeitsbesuch in Graz.

Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens der Sozialausschüsse der Landtage von Steiermark und Kärnten kommen heute Vertreter beider Bundesländer in Graz zusammen, um sich über aktuelle sozialpolitische Herausforderungen sowie mögliche Formen einer vertieften Zusammenarbeit auszutauschen. Ein besonderer Schwerpunkt des Treffens liegt auf der Besichtigung der Team Styria Werkstätten GmbH sowie der Einrichtung Alpha Nova, die beide wichtige Beiträge zur Integration und Unterstützung von Menschen mit Behinderung leisten. Der Austausch vor Ort bietet den Teilnehmern beider Bundesländer zudem die Möglichkeit, Einblicke in bestehende Angebote zu erhalten und über zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Den Abschluss des Treffens bildet ein Besuch im Grazer Landhaus.

Für den steirischen Sozialausschussvorsitzenden der FPÖ, LAbg. Philipp Könighofer, ist der länderübergreifende Dialog ein zentraler Bestandteil gelungener Sozialpolitik: „Besonders im Sozialbereich stehen die Steiermark und Kärnten vor ähnlichen Herausforderungen, sei es bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung oder bei der Weiterentwicklung von Betreuungsstrukturen. Umso sinnvoller ist es, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Solche Treffen bieten eine gute Gelegenheit, bestehende Strukturen näher zu beleuchten und neue Perspektiven für die politische Arbeit zu gewinnen“. Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen in der Verkehrsanbindung unterstrich Könighofer zudem: „Die Koralmbahn wird die Steiermark und Kärnten zukünftig noch enger zusammenführen, wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Diese neue Nähe wollen wir auch politisch nutzen, um unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und gemeinsam Lösungen für soziale Herausforderungen zu entwickeln.“

Seitens der Kärntner Sozialausschussvorsitzenden LAbg. Ruth Feistritzer wurde der gemeinsame Austausch ebenfalls sehr positiv bewertet: „Die Koralmbahn ist nicht nur eine Verkehrsverbindung – sie ist zugleich ein Wissens-Highway, der es ermöglicht, dass unsere Heimatländer Kärnten und Steiermark voneinander profizieren und wechselseitig voneinander lernen. Insbesondere im Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereicht gibt es nämlich ähnliche Anforderungen. Sich hier laufend auszutauschen, auf kreative Ideen, bestehendes Know-how oder neue Perspektiven zurückgreifen zu können, ist eine große Bereicherung. Denn schließlich haben wir ein gemeinsames Ziel: den Menschen in ihrer individuellen Situation die jeweils bestmögliche Versorgung bieten zu können.“

Das Treffen der beiden Sozialausschüsse unterstreicht die gemeinsame Intention, den Dialog zwischen den Bundesländern zu stärken, Synergien im Sozialbereich zu nutzen und voneinander zu lernen.

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