Marco Triller:

Befürchtungen werden Realität: Karners Dienstzeitmodell droht Sicherheit in der Steiermark zu schwächen!

Simulation im Bezirk Leibnitz offenbart massive Probleme – Freiheitliche fordern Konsequenzen vor österreichweiter Ausrollung.

Mit September dieses Jahres startet im Bezirk Leibnitz der Echtbetrieb des neuen Polizei- Dienstzeitmanagements, intern auch „DZM26“ genannt. Die vorangegangene Simulationsphase scheint nun jene Befürchtungen zu bestätigen, vor denen Personalvertreter und Freiheitliche seit Monaten warnen. Laut aktuellen Medienberichten hätten nach dem neuen Modell bereits Dienststellen zeitweise geschlossen werden müssen. Zudem wären ohne die vorläufige Beibehaltung von 24-Stunden-Diensten im August bis zu 80 Außendienststreifen weggefallen. „Wenn ein neues Dienstzeitmodell offenkundig dazu führt, dass Dienststellen nicht ausreichend besetzt werden können und zahlreiche Streifen wegfallen, dann geht es nicht mehr nur um interne Dienstpläne, sondern zugleich um die Sicherheit der Bevölkerung. Die Warnungen der Polizeibasis müssen ernst genommen werden“, äußert der steirische FPÖ-Klubobmann Marco Triller scharfe Kritik. Besonders problematisch ist die Reform angesichts der ohnehin angespannten Personalsituation bei der steirischen Exekutive. Zuletzt hatte der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Reinhold Maier wiederholt auf den Personalrückgang, unzureichende Aufnahmezahlen und drohende finanzielle Einbußen durch das neue Dienstzeitmodell hingewiesen. „Die Simulation in Leibnitz zeigt, dass diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind. Innenminister Karner darf seinen Sparkurs nicht auf dem Rücken unserer Polizisten oder zulasten der Sicherheit in unseren Regionen durchsetzen“, betont Triller. „Eine Testphase ist dazu da, Schwachstellen aufzuzeigen und zu beheben. Die Erkenntnisse aus Leibnitz müssen daher Konsequenzen haben, bevor das Modell österreichweit ausgerollt werden kann. Es hat sichergestellt zu werden, dass weder bei der Polizeipräsenz noch bei den Arbeitsbedingungen oder dem Verdienst unserer Polizisten Abstriche gemacht werden“, so Triller abschließend.

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