Bezirkstour von Landeshauptmann Mario Kunasek machte Halt in Deutschlandsberg
Mario Kunasek besuchte gemeinsam mit freiheitlichen Funktionären heimische Betriebe und suchte den persönlichen Austausch mit den Menschen in der Region.
Im Rahmen der FPÖ-Bezirkstour besuchte der Landeshauptmann am gestrigen Mittwoch gemeinsam mit freiheitlichen Mandataren und Funktionären den Bezirk Deutschlandsberg. Nach den Stationen in den Bezirken Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Liezen, Graz-Umgebung, Voitsberg und Murtal führte der nunmehr siebte Besuch, den Mario Kunasek unter dem Motto „Landespolitik vor Ort“ absolvierte, nach Deutschlandsberg. Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch mit heimischen Betrieben und den Menschen aus der Region. Den Auftakt bildete ein Besuch der Johann Eberhard GmbH in St. Josef. Das 1946 gegründete Familienunternehmen produziert Bohrer, Fräsen und Sägen und exportiert etwa 80 Prozent seiner Erzeugnisse. Damit steht der traditionsreiche Betrieb beispielhaft für erfolgreiche steirische Familienunternehmen, die mit heimischer Produktion auch auf internationalen Märkten brillieren. Anschließend führte die Bezirkstour zur MUS-MAX GmbH nach Wettmannstätten. Der traditionsreiche Hersteller von Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft beschäftigt rund 155 Mitarbeiter und nahm erst 2024 seinen neuen Firmenstandort in Wettmannstätten in Betrieb. Eine weitere Station führte zur TDK Electronics GmbH & Co OG in Deutschlandsberg. Der Standort des internationalen Technologiekonzerns beschäftigt rund 750 Mitarbeiter und beherbergt zugleich ein europäisches Forschungszentrum. Im aktuellen Geschäftsjahr investiert das Unternehmen rund 15 Millionen Euro in die Ausweitung seiner Produktionskapazitäten. „Wenn ein internationaler Technologiekonzern wie TDK am Standort Deutschlandsberg investiert, ist das ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Steiermark. Diese Investitionen sichern und schaffen regionale Arbeitsplätze und zeigen, dass sich Innovation, Forschung und industrielle Wertschöpfung auch abseits der Ballungszentren erfolgreich entwickeln können. Gerade der Standort Deutschlandsberg ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Region und hat mit dem europäischen Forschungszentrum großes Zukunftspotenzial. Als Landesregierung wollen wir dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen – mit weniger Bürokratie, schnelleren Verfahren und mehr Hausverstand. Mein besonderer Dank gilt der Leitung in Deutschlandsberg und allen Mitarbeitern, die mit ihrem täglichen Einsatz maßgeblich zum Erfolg und zur Weiterentwicklung dieses Standorts beitragen“, so Landeshauptmann Mario Kunasek.
Im weiteren Verlauf des Bezirkstages nahm Landeshauptmann Mario Kunasek an der Eröffnung einer Mineralienausstellung auf der Burg Deutschlandsberg teil. Abgerundet wurde der Bezirkstag durch eine Bezirksveranstaltung im Wia’zhaus Putzer in Rassach. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Vorhaben der Landesregierung zu informieren und mit Landeshauptmann Mario Kunasek, FPÖ-Bezirksparteiobmann Bundesrat Werner Gradwohl sowie weiteren freiheitlichen Funktionären ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stand dabei die Arbeit für eine starke und sichere Steiermark, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und der Anspruch, die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung konsequent in den Vordergrund zu rücken.
„Deutschlandsberg verbindet auf besondere Weise Landwirtschaft, Industrie und Tourismus. Unsere heimischen Betriebe schaffen Arbeitsplätze, sorgen für regionale Wertschöpfung und zeigen mit ihrer Innovationskraft, welches Potential in unserem schönen Bezirk steckt. Der heutige Besuch unseres Landeshauptmannes und die vielen persönlichen Gespräche haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine Politik ist, die nahe bei den Menschen stattfindet. Wir Freiheitliche werden diesen direkten Austausch weiter pflegen und die Anliegen unseres Bezirks mit Nachdruck vertreten“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann Bundesrat Werner Gradwohl.