Philipp Könighofer:

Einrichtungen der Lebenshilfe leisten unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft

Arbeitsbesuch von Landtagsabgeordneten bei der Lebenshilfe Region Judenburg.

Auf Initiative des freiheitlichen Sozialsprechers und Obmannes des Ausschusses für Soziales LAbg. Philipp Könighofer besuchten Landtagsabgeordnete von FPÖ, ÖVP, SPÖ, NEOS und KPÖ die Lebenshilfe Region Judenburg, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Angeboten im Bereich Betreuung, Wohnen und Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen zu machen. Auf dem Programm standen eine Besichtigung des Autismuszentrum Judenburg, die Wohnangebote am Standort St. Christophorus Weg sowie ein abschließender Austausch im „Neuen Marktwirt“, einem Beschäftigungs- und Ausbildungsprojekt der Lebenshilfe. Zu Beginn wurden die Anwesenden im Autismuszentrum von der Obfrau der Geschäftsführung Sandra Rinofner, der Standortleitung, Mag. Rebecca Painoldund und Ing. Reinfried Lienzer empfangen. Dabei erhielten sie Einblicke in die spezialisierte Betreuung von Menschen im Autismus-Spektrum sowie in aktuelle Herausforderungen im Bereich der personellen und strukturellen Rahmenbedingungen. Im Anschluss standen die Wohnangebote im Fokus, in denen insbesondere die Bedeutung bedarfsgerechter Wohnformen sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen thematisiert wurden. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im „Neuen Marktwirt“, das als gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion und praxisnahe Ausbildung gilt. Wie erfolgreich diese Arbeit sein kann, zeigen auch konkrete Beispiele aus der Region: Erst kürzlich gelang es im Rahmen eines Projekts der Lebenshilfe, einen Teilnehmer in eine fixe Anstellung bei der Österreichischen Post zu vermitteln. Solche Entwicklungen verdeutlichen, wie wichtig gezielte Unterstützung und die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben sind, um Menschen mit Behinderungen echte Perspektiven am ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Für Könighofer ist der direkte Austausch mit den Einrichtungen vor Ort von zentraler Bedeutung: „Es war mir ein großes Anliegen, ein persönliches Bild von der wertvollen Arbeit der Lebenshilfe vor Ort zu gewinnen und dabei auch meine Abgeordnetenkollegen der anderen Fraktionen miteinzubeziehen. Denn bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen braucht es einen möglichst breiten, gemeinsamen Ansatz. Hier wird jedenfalls großartige Arbeit geleistet. Solche konkreten Erfolgsgeschichten zeigen, dass Investitionen in soziale Einrichtungen nicht nur notwendig, sondern auch wirksam sind. Um die Rahmenbedingungen langfristig abzusichern und weiter zu verbessern, gibt es aber auch noch weiterhin Handlungsbedarf auf den unterschiedlichen Ebenen.“

Der Arbeitsbesuch unterstreicht die Bedeutung eines regelmäßigen Dialogs zwischen Politik und sozialen Einrichtungen, um bestehende Angebote weiterzuentwickeln und langfristig eine bestmögliche Unterstützung für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.

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