Alexander Putzenbacher:

Einstimmiges Signal aus St. Peter am Kammersberg für den Erhalt des Bezirksgerichts Murau!

Bürgermeister initiiert Resolution gegen Schließungspläne – zahlreiche Gemeinden im Bezirk schließen sich der Forderung an.

Mit einem einstimmigen Grundsatzbeschluss hat sich der Gemeinderat der Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg klar für den dauerhaften Erhalt des Bezirksgerichts Murau ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, von den bekannt gewordenen Schließungsplänen Abstand zu nehmen. Der vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Antrag bekennt sich ausdrücklich zum Bezirksgericht Murau als unverzichtbaren Bestandteil der regionalen Infrastruktur und fordert die Bundesministerin für Justiz auf, den Gerichtsstandort dauerhaft zu sichern.  Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Alexander Putzenbacher, der die Initiative maßgeblich mitangestoßen hat, zeigt sich über den breiten Rückhalt erfreut: „Ich bedanke mich bei allen Fraktionen im Gemeinderat, die mit ihrer Zustimmung ein starkes Zeichen für unsere Region gesetzt haben. Das Bezirksgericht Murau ist weit mehr als ein Verwaltungsstandort – es garantiert den Menschen einen wohnortnahen Zugang zur Justiz, sichert Arbeitsplätze und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer öffentlichen Infrastruktur. Gerade im ländlichen Raum dürfen funktionierende Einrichtungen nicht leichtfertig geopfert werden.“

Die Resolution verweist insbesondere auf die besonderen geografischen Herausforderungen des Bezirks Murau. Eine Schließung des Bezirksgerichts würde für die Bevölkerung längere Anfahrtswege, höhere Kosten und einen deutlich erschwerten Zugang zur Rechtspflege bedeuten. Darüber hinaus würde der Verlust des Standortes die Attraktivität des historischen Stadtkerns von Murau schwächen und einen weiteren Rückzug staatlicher Einrichtungen aus dem ländlichen Raum bedeuten. Besonders erfreulich sei für Putzenbacher, dass die Initiative längst über die Gemeindegrenzen hinaus Wirkung entfaltet habe: „Gemeinsam mit weiteren Mitinitiatoren ist es gelungen, zahlreiche Gemeinden im Bezirk davon zu überzeugen, gleichlautende Resolutionen in ihren Gemeinderäten zu beschließen. Damit senden wir ein unmissverständliches Signal an die Bundesregierung: Der gesamte Bezirk steht geschlossen hinter dem Erhalt des Bezirksgerichts Murau. Bei dieser Frage geht es nicht um Parteipolitik, sondern um die Zukunft unserer Heimatregion.“

Abschließend richtet Putzenbacher einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung: „Die geplanten Einsparungen stehen in keinem Verhältnis zu den massiven Nachteilen für die Bevölkerung. Wer öffentliche Infrastruktur im ländlichen Raum abbaut, schwächt das Vertrauen der Menschen in den Staat und verschlechtert die Lebensqualität ganzer Regionen. Ich erwarte mir daher, dass die Bundesregierung diesen klaren Willen der Gemeinden ernst nimmt und die Schließungspläne endgültig vom Tisch nimmt. Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt des Bezirksgerichts Murau einsetzen.“

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