Hannes Amesbauer:

Erfolgreiche Pilotphase: Sachleistungskarte wird steiermarkweit ausgerollt

Die zweimonatige Pilotphase der neuen Sachleistungskarte im Rahmen der steirischen Grundversorgung wurde Mitte Jänner planmäßig, ohne technische oder organisatorische Probleme und somit erfolgreich abgeschlossen. Damit schreitet die planmäßige Umsetzung eines modernen, transparenten und effizienteren Versorgungsmodells in der Steiermark konsequent voran.

Wie angekündigt, startet nun die schrittweise Ausrollung auf alle Bezieher in der steirischen Grundversorgung. In einem ersten Schritt werden sämtliche Asylwerber mit der Sachleistungskarte ausgestattet. In weiterer Folge sollen, voraussichtlich ab April 2026, auch ukrainische Vertriebene schrittweise in das System eingebunden und mit der Karte ausgestattet werden.

In der steirischen Grundversorgung befinden sich aktuell rund 6.500 Personen. Davon entfallen rund 1.000 auf Asylwerber und Personen mit sonstigem Status sowie rund 5.500 auf Vertriebene. Die flächendeckende Ausgabe und Inbetriebnahme der Sachleistungskarte soll aus heutiger Sicht bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein.

Parallel dazu soll bis dahin auch die derzeit in Begutachtung befindliche Novelle des steirischen Grundversorgungsgesetzes in Kraft treten, die weitere Weichen für ein strenges und restriktives Asylsystem in der Steiermark stellt. Zusammen mit dieser Novelle und mit der Reform der Sozialunterstützung, die bereits mit 1. Februar 2026 in Kraft tritt, markiert die Sachleistungskarte einen völligen Paradigmenwechsel in der Asyl- und Migrationspolitik in der Steiermark.

„Die erfolgreiche Pilotphase hat gezeigt, dass die Sachleistungskarte technisch wie organisatorisch reibungslos funktioniert. Auf dieser Basis setzen wir die angekündigte Ausrollung in die Fläche nun konsequent fort. Unser Kurs ist klar: Die Steiermark soll für illegale Zuwanderung so unattraktiv wie möglich sein. Mit der Sachleistungskarte sowie den Reformen in der Grundversorgung und der Sozialunterstützung setzen wir diesen Anspruch konsequent um und sorgen zugleich für mehr Gerechtigkeit in der Steiermark. Darüber hinaus machen wir die Finanzierung von Schlepperbanden und Terrorismus unmöglich, weshalb Asylbetrüger ohnehin einen weiten Bogen um die Steiermark machen sollten“, betont der zuständige Landesrat für Asyl Hannes Amesbauer.

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