Grazer Stadtoberhaupt braucht auch Lösungs- und Managementkompetenz!
Freiheitliche üben Kritik an dunkelroter Bürgermeisterin Elke Kahr.
Im Rahmen eines heute erschienenen Interviews mit der Steirerkrone bezieht die Grazer KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr Stellung zu aktuellen Fragestellungen. Unter anderem sinniert sie über die notwendigen Fähigkeiten eines Stadtoberhaupts. So sagt sie zwar richtigerweise, dass eine gute Bürgermeisterin die Leut ‘ spüren und ins Gasthäusl gehen muss, das reicht aus freiheitlicher Sicht aber keinesfalls aus. „Ein Grazer Bürgermeister muss auch die Entwicklung der Stadt im Fokus haben und mit Lösungskompetenz auf die großen Herausforderungen unserer Zeit reagieren. In den Bereichen Verkehr, Sicherheit, Wirtschaft und Finanzen hat die amtierende Stadtkoalition weitestgehend versagt. Der amtierenden KPÖ-Frontfrau Elke Kahr fehlt es offensichtlich an den erforderlichen Managementfähigkeiten, die es in der Politik auch braucht, um nachhaltige Maßnahmen im Sinne der Bürger zu realisieren. Gerade wenn es darum geht, Graz als Handels- und Industriestandort perspektivisch weiterzuentwickeln, dann hat die KPÖ leider überhaupt keine Kompetenz bewiesen. Das Tragen der Gesamtverantwortung in der zweitgrößten österreichischen Stadt erschöpft sich nun einmal nicht darin, möglichst viel Geld über Förderungen und Sozialleistungen zu verteilen, sondern es braucht solide und finanzierbare Konzepte zur Gestaltung einer prosperierenden Landeshauptstadt“, so der Grazer FPÖ-Spitzenkandidat Rene Apfelknab. Zudem scheint es sich beim Antreten von Elke Kahr ohnehin um eine Art Scheinkandidatur zu handeln. „Es ist nicht davon auszugehen, dass die amtierende Bürgermeisterin für die gesamte nächste Funktionsperiode zur Verfügung steht. Immerhin hat sie offenbar im Vorfeld ihrer Nominierung schon massiv mit der Entscheidung gehadert. Wer die KPÖ bei den nächsten Kommunalwahlen unterstützt, muss folglich davon ausgehen, mittelfristig mit einer neuen dunkelroten Führungsfigur konfrontiert zu sein. Man kauft also sprichwörtlich wohl die ‚Katze im Sack‘“, so der Freiheitliche abschließend.