Michael Wagner:

Grüne Attacke auf Umweltanwalt ist respektlos und entlarvend!

Krautwaschl diffamiert unabhängigen Experten – grüne Skandalisierung ersetzt sachliche Naturschutzpolitik.

Als Reaktion auf Aussagen der grünen Klubobfrau Sandra Krautwaschl, die den steirischen Umweltanwalt als „verlängerten Arm der blau-schwarzen Landesregierung“ bezeichnet hat, übt FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Michael Wagner scharfe Kritik an der Vorgangsweise der Grünen: „Diese Aussagen sind ein Affront gegenüber einer unabhängigen Anwaltschaft und einem Experten, der seine Aufgabe mit Sachlichkeit und Augenmaß wahrnimmt. Die politischen Diffamierungen zeigen vor allem eines: den völligen Verlust von konstruktiven Zugängen der Grünen.“ Wagner verweist darauf, dass Umweltanwalt Lughofer selbst klarstellt, dass seine Stellungnahme keineswegs ein Plädoyer für Wolfsabschüsse sei, sondern ein Aufruf zu einem vernünftigen und rechtssicheren Management des Raubtiers. „Genau darum geht es: um einen besonnenen und überlegten Zugang im Umgang mit großen Beutegreifern. Dafür braucht es klare rechtliche Rahmenbedingungen, damit im Ernstfall auch praktikable Lösungen möglich sind. Wer daraus eine politische Verschwörung konstruiert, betreibt nichts anderes als grüne Skandalisierungspolitik“, so Wagner.

Besonders irritierend ist für den FPÖ-Umweltsprecher, mit welcher Selbstverständlichkeit die Grünen einem unabhängigen Fachmann seine Expertise absprechen: „Offenbar gilt bei den Grünen nur jener Experte als glaubwürdig, der ihre Ideologie bestätigt. Nur weil der amtierende Umweltanwalt – im Gegensatz zu seiner Vorgängerin – nicht mehr mit grünen Funktionären für gemeinsame Fotos posiert und sich mit Pseudoauszeichnungen bejubeln lässt, wird ihm plötzlich politische Parteilichkeit unterstellt. Das ist unredlich und entlarvend.“ Die Grünen würden sich zunehmend als alleinige Vertreter des Naturschutzes inszenieren, dabei entfernten sie sich laut Wagner immer weiter von einer sachlichen Umweltpolitik: „Die Grünen tun so, als hätten sie den Naturschutz gepachtet. Tatsächlich bilden sie immer mehr einen radikalen Rand ab, der jede pragmatische Lösung ablehnt. Wer ernsthaft Naturschutz betreiben will, braucht jedenfalls keine ideologischen Empörungsrituale und die Klima- und Naturschutzhysterie einer außer Rand und Band geratenen grünen Klubobfrau.

Zurück

Ähnliche

Themen