Philipp Könighofer:

Kinder- und Jugendhilfe gibt jungen Menschen Halt und Perspektive

Mitglieder des Sozialausschusses des Landtags Steiermark besuchte Kinder- und Jugendschutzzentrum Liezen sowie Kinder- und Jugendwohngruppe „tilia“ in Kobenz.
 
Auf Initiative des freiheitlichen Sozialsprechers und Obmannes des Ausschusses für Soziales LAbg. Philipp Könighofer besuchten Abgeordnete des steirischen Landtags das Kinder- und Jugendschutzzentrum Liezen sowie die Kinder- und Jugendwohngruppe „tilia“ in Kobenz, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Einrichtungen und den Herausforderungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu machen. Im Mittelpunkt des Arbeitsbesuchs standen insbesondere die Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen sowie der persönliche Austausch mit den Verantwortlichen. Die erste Station führte die Abgeordneten zum Kinder- und Jugendschutzzentrum Liezen, wo sie vom örtlichen Team der Einrichtung empfangen wurden. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Teilnehmer umfassende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Angebote der Einrichtung. Das Kinderschutz-Zentrum bietet Kindern, Jugendlichen und Familien vertrauliche und freiwillige Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Das Angebot reicht von der Begleitung bei familiären Konflikten und Erziehungsfragen bis hin zur Unterstützung bei Gewalterfahrungen, Vernachlässigung, sexuellem Missbrauch und anderen Krisensituationen. Dabei kommt insbesondere der frühzeitigen Hilfe und professionellen Begleitung betroffener Kinder und Jugendlicher eine wesentliche Bedeutung zu. Im Anschluss besichtigten die Abgeordneten die Kinder- und Jugendwohngruppe „tilia“ in Kobenz. Dort stand vor allem die Betreuung junger Menschen im Mittelpunkt, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend oder längerfristig nicht in ihrem familiären Umfeld leben können. Der Besuch bot Gelegenheit, sich über den Alltag in einer sozialpädagogischen Wohngruppe sowie über die besonderen Anforderungen an die Betreuung und Begleitung der jungen Bewohner auszutauschen. Für Könighofer ist der persönliche Austausch mit den Einrichtungen von besonderer Bedeutung: „Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, brauchen vor allem eines: Sicherheit, Stabilität und Menschen, die ihnen Halt und Perspektiven geben. Genau hier leisten die Mitarbeiter im Gewaltschutz und der Kinder- und Jugendhilfe tagtäglich eine enorm wichtige Arbeit. Mir war es daher ein großes Anliegen, gemeinsam mit meinen Abgeordnetenkollegen einen unmittelbaren Einblick in diese verantwortungsvolle Tätigkeit zu gewinnen und auch die Anliegen und Herausforderungen der Einrichtungen aus erster Hand kennenzulernen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass junge Menschen die Unterstützung erhalten, die sie für eine positive Entwicklung brauchen, um ihren weiteren Lebensweg selbstständig und mit Zuversicht gestalten zu können.“
 
Der regelmäßige Austausch zwischen Politik und den Einrichtungen vor Ort ist eine wesentliche Grundlage, um auch künftig eine entsprechende Kooperation und ein funktionierendes Miteinander sicherzustellen.

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