Klare Absage an Verhöhnung der steirischen Volkskultur!
Zwangsgebührenfinanzierter ORF transportiert unreflektiert diffamierende Darstellung von Brauchtum und Tradition; erschreckendes Kulturverständnis mancher Akteure der freien Szene.
FPÖ-Klubobmann Marco Triller zeigt sich empört über einen aktuellen ORF-Beitrag über das steirische Kulturbudget. Für Triller steht fest, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einmal mehr eine klar politisch gefärbte Berichterstattung abgeliefert hat. „Was der ORF hier fabriziert hat, ist eine einseitige Kampagneninszenierung und hat mit journalistischer Sorgfalt nichts zu tun. Während notwendige und bedachte Budgetmaßnahmen skandalisiert werden, nimmt man sich gleichzeitig heraus, mit der unkommentierten Ausstrahlung eines Schmähgedichts über die angebliche ‚Verseppung der Steiermark‘ die steirische Volkskultur zu verhöhnen und die gesamte Politik der steirischen Landesregierung abzuwerten. Dass dabei traditionsreiche Veranstaltungen wie das überregional beliebte Aufsteirern-Festival sogar in die Nähe des Austrofaschismus gerückt und Feierlichkeiten rund um den Josefitag als Ausdruck einer landesweiten ‚Verseppung‘ herabgewürdigt werden, ist an Respektlosigkeit kaum zu überbieten“, so Triller. „Offenbar sitzt beim ORF die Angst um das eigene Budget mittlerweile so tief, dass man glaubt, mit derartigen Beiträgen politischen Druck erzeugen zu können. Wieder einmal zeigt sich: Gebührenzahler finanzieren hier unfreiwillig eine Berichterstattung, die mehr an politischen Aktivismus als an Journalismus erinnert.“ Der freiheitliche Klubobmann betont, dass die Budgetkonsolidierung des Landes eine verantwortungsvolle Notwendigkeit sei: „Die finanzielle Realität zwingt dazu, Prioritäten zu setzen. Einsparungen werden in keinem Bereich leichtfertig vorgenommen, auch nicht in der Kultur. Uns liegt die Kultur unserer schönen Steiermark sehr am Herzen und zwar die Hochkultur genauso wie die Volkskultur.“
Scharfe Kritik übt Triller zudem an Teilen der sogenannten freien Szene: „Wenn Vertreter dieser Szene die steirische Volkskultur pauschal diffamieren und reflexartig mit politischen Kampfbegriffen in Verbindung bringen, dann zeigt das vor allem eines: ein erschreckend geringes Verständnis für die kulturellen Wurzeln unserer Heimat. Wer Brauchtum und Tradition reflexartig als rückständig oder politisch verdächtig darstellt, führt keinen kulturellen Diskurs, sondern einen ideologisch motivierten Kreuzzug gegen alles, was nicht in das eigene Weltbild passt.“ Abschließend empört sich Triller: „Wer die steirische Volkskultur aus einem ideologischen Elfenbeinturm heraus verspottet und sich gleichzeitig als moralische Institution aufspielt, die immer um Verständnis für die eigenen fragwürdigen Projekte wirbt und dabei lautstark öffentliche Fördergeldern einfordert, disqualifiziert sich vor allem selbst. Lautes und selbstgerechtes Geschrei gibt einem nicht Recht, sondern offenbart nur die eigene mangelnde kulturelle Größe. Die steirische Volkskultur ist kein Feindbild für selbsternannte Kulturwächter, sondern ein lebendiger und identitätsstiftender Teil unserer Heimat. Wer sie auf so billige Art und Weise verhöhnt, zeigt nur seine Geringschätzung gegenüber den Menschen in unserem Land.“