Robert Mörth:

Parkgebühr von 3,20 Euro pro Stunde – KPÖ will Grazer Budget auf Kosten von Bürgern und Betrieben sanieren!

Grazer Parkgebühren steigen ab Jänner 2027 um bis zu 23 Prozent – FPÖ kritisiert zusätzliche Belastung für Handel, Gastronomie und Arbeitnehmer.

Mit klarer Kritik reagiert der freiheitliche Wirtschaftssprecher LAbg. Robert Mörth auf die geplante massive Erhöhung der Parkgebühren in Graz. Ab dem 4. Jänner 2027 soll eine Stunde Parken in der Blauen Zone statt bisher 2,60 Euro künftig 3,20 Euro kosten. Das entspricht einem Anstieg um rund 23 Prozent. Auch in der Grünen Zone werden die Gebühren um 20 Prozent von zwei Euro auf 2,40 Euro pro Stunde angehoben. Damit zählt Graz in puncto Parken künftig zu den teuersten Landeshauptstädten Österreichs. Für Mörth ist die Maßnahme angesichts der ohnehin fatalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen völlig unverständlich. „Während die heimischen Betriebe mit steigenden Kosten und einer anhaltend schwachen Konjunktur zu kämpfen haben, fällt der KPÖ-geführten Grazer Stadtregierung offenbar nichts Besseres ein, als Bürger und Unternehmen noch stärker zur Kasse zu bitten. Wer die Erreichbarkeit der Innenstadt immer weiter verteuert, darf sich nicht wundern, wenn Kunden ausbleiben und die Kaufkraft in andere Regionen abwandert. Schließlich sind der innerstädtische Handel, die Gastronomie und zahlreiche Dienstleistungsbetriebe auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen. KPÖ und Grüne schaffen mit dieser Gebührenerhöhung eine weitere Belastung für die Grazer Wirtschaft“, kritisiert der Freiheitliche.

Besonders bezeichnend ist für Mörth, dass die Stadt Graz durch die höheren Parkgebühren jährliche Mehreinnahmen von rund 4,5 Millionen Euro erwartet. Die Maßnahme ist Teil des städtischen Konsolidierungspakets sein, mit dem die ruinöse Finanzlage verbessert werden soll. „Die links-linke Stadtregierung hat die Grazer Finanzen bekanntermaßen nicht im Griff und will dies offenbar auch noch den Bürgern in Rechnung zu stellen. Anstelle von ausgabenseitigen Einsparungen, will man offenbar die Budgetlöcher durch immer neue Belastungen stopfen. Das ist schlichtweg Abkassiererei auf dem Rücken der Bevölkerung und unserer heimischen Wirtschaft. Besonders hart trifft es jene die beruflich oder privat auf das Auto angewiesen sind“, so der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

Mörth fordert die Stadtregierung daher auf, die geplante Gebührenerhöhung zurückzunehmen und stattdessen ein nachvollziehbares Konzept für strukturelle Einsparungen und effizientere Verwaltungsabläufe vorzulegen. „Graz braucht echte Standortpolitik, die die Innenstadt belebt. Wer hingegen das Einkaufen, Arbeiten und Verweilen in der Stadt immer unattraktiver und teurer macht, setzt die völlig falschen Prioritäten. Eine verantwortungsvolle Budgetpolitik beginnt beim sorgsamen Umgang mit Steuergeld und nicht mit einem weiteren dreisten Griff in die Taschen österreichischer Leistungsträger“, so Mörth abschließend.

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