Sieben-Hügel-Park – Stadtregierung lässt Anrainer weiterhin im Stich!
Seit Jahren ungelöste Probleme mit Lärmbelästigungen und Vandalismus – Bürgermeisterin Kahr bleibt wirksame Lösungen schuldig.
Das leidige Thema rund um den Sieben-Hügel-Park entlang der Grottenhofstraße geht in die Verlängerung. Seit Jahren bemühen sich die Anrainer der Parkanlage um Unterstützung bei der Bekämpfung ständiger Lärmbelästigungen und Sachbeschädigungen. Besonders dramatisch hat sich die Situation im vergangenen Jahr entwickelt: Täglich stattfindende Böllerschüsse und wiederkehrender Vandalismus gehören mittlerweile zum Alltag und beeinträchtigen die Lebensqualität der Bewohner massiv. „Seit eineinhalb Jahren setzen wir uns intensiv dafür ein, die Situation für die betroffenen Anrainer zu verbessern. Trotz zahlreicher Gespräche und Interventionen ist es bislang nicht gelungen, spürbare Verbesserungen zu erreichen. Für die Bewohner ist dieser Zustand mittlerweile schlichtweg unzumutbar“, erklärt FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Garath Dawkins. Bereits gesetzte Maßnahmen blieben bislang erfolglos. So brachte der Bezirksrat einen entsprechenden Antrag ein, der jedoch keine nachhaltige Wirkung zeigte. Dawkins führte darüber hinaus mehrfach Gespräche mit dem Büro von Bürgermeisterin Elke Kahr. Laut Auskunft von Mag. Fuchs, einem Mitarbeiter der KPÖ, könne seitens der Bürgermeisterin jedoch keine direkte Intervention erfolgen. Zusätzlich wurde seitens der ÖWG zugesagt, die dortigen Wäscheplätze mit einer Umzäunung samt absperrbarem Tor auszustatten. Dieses Vorhaben scheiterte bislang jedoch an bürokratischen Hürden. Auch von Seiten der Bürgermeisterin erfolgte diesbezüglich keine weitere Unterstützung. Besonders problematisch sind die täglich stattfindenden Böllerschüsse, die mittlerweile auch auf der Hundewiese stattfinden. „Es wäre längst an der Zeit, dass die Exekutive in den Abendstunden verstärkt Zufallskontrollen durchführt. Auch diesbezüglich wurde seitens der Bürgermeisterin angekündigt, sich der Sache anzunehmen. Konkrete Verbesserungen sind jedoch bis heute ausgeblieben“, so Dawkins.
FPÖ-Graz-Spitzenkandidat René Apfelknab zeigt sich angesichts der Situation verärgert: „Es ist traurig, dass die Bewohner zwar über einen schönen Park mit Kinderspielplätzen verfügen, gleichzeitig aber beinahe jede Nacht um ihre Ruhe gebracht werden. Besonders bedenklich ist, dass es sich dabei keineswegs um einen Einzelfall handelt. Vergleichbare Beschwerden gibt es etwa auch aus der Siedlung in der Straßganger Straße in Graz-Wetzelsdorf, wo Bewohner aufgrund ähnlicher Probleme bereits mehrfach – jedoch ebenfalls ohne Erfolg – Kontakt mit Bürgermeisterin Kahr aufgenommen haben.“ Für die Freiheitlichen zeigt die Entwicklung einmal mehr die mangelnde Handlungsfähigkeit der aktuellen Stadtregierung. „Das Fazit der bisherigen Bemühungen ist ernüchternd: Die derzeitige Stadtregierung und insbesondere Bürgermeisterin Elke Kahr sind offensichtlich nicht in der Lage, für Ruhe, Ordnung und Sicherheit in den betroffenen Wohngebieten zu sorgen. Die Bewohner haben ein Recht auf Lebensqualität und Nachtruhe. Statt leerer Versprechungen braucht es endlich konkrete Maßnahmen und konsequentes Handeln“, betonen Apfelknab und Dawkins abschließend.