FPÖ-Zanger: "Über’s Ziel geschossen!"
Gerade die SPÖ als selbsternannte Moral-Polizei/Partei schreit auch nur beim Hauch eines Verdachts eines – aus ihrer Sicht – unethischen Verhaltens als erste laut auf. Doch nun schießen sie, im wahrsten Sinne des Wortes, selbst den Vogel ab. Eine niederösterreichische SPÖ-Ortsgruppe veranstaltete da ein Dosenwerfen, bei dem auf die Gesichter der ehemaligen türkis-blauen Bundesregierung geschossen werden konnte. Gutmenschen könnten dahinter gar latente Aggressionshandlungen gegen Dritte vermuten. Realisten beurteilen eine solche Idee einfach nur als dämlich: Damit hat sich die Sozialdemokratie einmal mehr selbst ins Knie geschossen.
Geübt ist die SPÖ unter der Führung von Pamela Rendi-Wagner ja bereits im Schießen von Böcken: Dosen sind aber neu. Und als wenig durchdachte Aktion einer kleinen Ortsgruppe auf Kommunalebene kann man diese Idee auch nicht abtun: Schließlich beteiligten sich ein SPÖ-Landesrat und Ex-Ministerin Heinisch-Hosek munter selbst an diesem fragwürdigen Spiel.
Als ehemalige Frauenministerin und eine der Chef-Gender-Ideologen in der SPÖ wäre gerade Frau Heinisch-Hosek mit Sicherheit die erste gewesen, die einen grenzenlosen Skandal gewittert hätte, hätte die türkis-blaue Bundesregierung auf Dosen mit den Konterfeis der roten Opposition schießen lassen. Anstelle ihre Energie in dieses Spiel zu stecken und ihr ganzes Pulver so zu verschießen, wäre die Ex-Ministerin gut beraten, ihre Parteichefin im Wahlkampf zu unterstützen. Denn die wird jede Unterstützung gut brauchen können!